Schülerwettbewerb der Siemens-Stiftung in Mathematik und Technik

| 11.03.2010, 17:11

Aachen. Fünf Schülergruppen hatten sich im Ford-Saal des Super C der RWTH eingefunden. Sie alle standen im regionalen Finale des Schülerwettbewerbs 2010 der Siemens Stiftung in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik.
Zum vierten Mal findet dieser Wettbewerb statt, und bisher war die RWTH jedes Mal auch auf nationaler Ebene siegreich, von daher war der Ehrgeiz besonders groß. Doch wichtiger als die Frage, wer letztlich den ersten Platz macht, ist den Veranstaltern die Chance, junge Talente bereits im Schulalter fördern zu können. «So dass die Schüler für sich die Erfahrung machen, dass sie zu den großen Themen unserer Zeit einen Beitrag leisten können», erklärte Christa Mühlbauer, Projektleiterin des Wettbewerbs bei der Siemens Stiftung.

Das generelle Thema lautet «Energiegenies der Zukunft - Ideen für mehr Effizienz» und musste von den Schülern selbstständig weiter präzisiert und ausgearbeitet werden. Die Gruppen mussten eine schriftliche Dokumentation anlegen und im regionalen Finale sowohl einen zehnminütigen Vortrag halten als auch der Jury Rede und Antwort stehen. Drei der fünf Projekte wurden nun als regionale Sieger gekürt, darunter das Projekt «Der wasserstoffbetriebene Wankelmotor» der Schüler Thomas Rothkrantz und Michael Engels vom Inda-Gymnasium Aachen.

«Wir haben es uns wirklich schwer gemacht», sagte Jury-Mitglied Prof. Dr. Eva-Maria Jakobs und erklärte, dass die Vorträge alle nahezu auf gleichem Niveau gelegen hätten. Den Ausschlag habe dann nicht zuletzt der Forschergeist der Siegergruppen gegeben, die besonders viel Ehrgeiz demonstriert hätten. Sie fahren nun am 20. März nach München, um sich auf nationaler Ebene zu messen.

Die Resonanz der Teilnehmer war sehr positiv und auch die Veranstalter zeigten sich sehr zufrieden mit den Beiträgen. Sie hoffen allerdings, dass im kommenden Jahr noch mehr Schulen die Chance wahrnehmen werden, daran teilzunehmen.