Wiesen an der Göhl: Naturlandschaft für Genießer

Wiesen an der Göhl: Naturlandschaft für Genießer

Von: Petra Vanderheiden Berndt
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Von PETRA VANDERHEIDEN BERNDT Die Natur genießen: Das ist bei dieser Wanderung bei (fast) jeder Witterung garantiert. Wanderer mit wasserfesten Schuhen sind dabei klar im Vorteil. Los geht‘s: Vom Parkplatz beim Restaurant Buitenlust Camerig 11 in Vij

Die Natur genießen: Das ist bei dieser Wanderung bei (fast) jeder Witterung garantiert. Wanderer mit wasserfesten Schuhen sind dabei klar im Vorteil.

Los geht‘s: Vom Parkplatz beim Restaurant Buitenlust Camerig 11 in Vijlen aus folgen wir dem Asphaltweg nach links in Richtung Vaals. Nach 70 Metern halten wir uns rechts in Richtung Cottessen.

In den mit einem blauen Pfahl markierten Feldweg biegen wir rechts ab. Nach 300 Metern entdecken wir links ein Infoschild zum Belletboomgaard (Obstwiese mit Hochstammbäumen). Daneben steht ein Drehkreuz, welches uns auf einen schmalen Weg bringt. Ein weiteres, quietschendes Drehkreuz entlässt uns dann in die Streuobstwiese.

Auf Steinen und Stämmen

Wir gehen zwischen den Bäumen abwärts (schräg links) bis an ein Bächlein. Mit Hilfe einiger Steine und Baumstämme können wir ihn queren. Nach einem Drehkreuz folgt eine kurze Waldpassage (wobei wir noch ein Rinnsal überspringen müssen), dann verlassen wir den Wald über eine Viehsperre. Von hier aus können wir die nächste Viehsperre schon in einiger Entfernung erspähen. Der Verkehrsweg ist auch bereits zu sehen. Nur der Durchgang durch die Hecke, der uns auf diese Straße bringt, ist schmal und ist erst auf den zweiten Blick zu sehen.

Wir folgen der Straße nach rechts an dem Ferienhaus „Bellet“ vorbei. Linker Hand befindet sich das Campingplatzgelände „Hoeve Cottessen“. Am Querweg biegen wir rechts ab in Richtung Hoeve Termoere. Gegenüber der Schranke, zwischen zwei Gebäuden, geht es nach links weiter.

Holzstufen hinab

Über einen schmalen Pfad laufen wir auf einen weiteren Campingplatz zu. Einige Holzstufen führen bergab bis an einen Bach, den wir mit Hilfe einer Steinplatte trockenen Fußes überwinden. Geradeaus wandern wir weiter zwischen Wohnwagen hindurch (mit Blick auf die Kirche der belgischen Ortschaft Sippenaeken auf der Anhöhe). Wir ignorieren alle Seitenwege, bis wir an ein steinernes Gebäude gelangen, das Café „Camping du Vieux Moulin“. An dem Querweg mit Spielplatz halten wir uns links. An der Gabelung mit Schwimmbad halten wir uns rechts.

Achtung: Bei Verlassen des Campingplatzes laufen wir über eine Bodenwelle zur Verkehrsberuhigung. Links liegt der Golfplatz Mergelhof. Etwa 50 Meter nach der Bodenwelle gibt es links einen Durchgang mit Hinweis „Zugang nur für Wanderer“.

Da fühlen wir uns doch angesprochen und wer die Wanderung schon beenden möchte (es sind dann noch 5 km zurück), der biegt hier links ab (violette Strecke auf der Karte) und wandert an der Umzäunung des Golfplatzes hoch. Sie verpassen allerdings die schöne Passage entlang der Göhl durch das Naturschutzgebiet Natagora. In unregelmäßigen Abständen entdecken wir weiße Pfähle. Wir kommen an einen Asphaltweg und wandern in hoch. Ein Schild gibt Auskunft über die Wanderwege über den Golfplatz.

Wir folgen geraume Zeit dem gelben Hinweisschild „Sentier 58“ nach rechts in Richtung des Fachwerkhofes. Eine Viehsperre bringt uns in die Wiese nahe des Hofes und wir wandern links an ihm vorbei. Nach einer weiteren Viehsperre finden wir uns auf einem Feldweg wieder. Links hochwandernd wird er nach kurzer Zeit zum Hohlweg mit den dazugehörigen Dachsbauten.

An einer Abzweigung halten wir uns rechts. Es folgt eine kurze Waldpassage, für ein paar Meter wird es lichter, dann dreht der Weg nach rechts und wir laufen erneut ein paar Meter durch Nadelwald. Mit einer Linkskurve gehen wir am Waldrand vorbei mit weiter Sicht über Belgien nach rechts. Es folgt ein recht steiler Anstieg, bis wir uns auf einer Waldkreuzung wiederfinden. Wir biegen links ab (rot), erreichen wenig später die Abzweigung mit dem Findling. Wer die kurze Variante bevorzugt macht weiter mit der Passage: „Der Weg beschreibt eine Rechtskurve...“ weiter hinten.

Wenn die Kondition noch für weitere rund neun Kilometer reicht, geht es erstmal so weiter: Wir folgen weiter der asphaltierten Straße, bis wir an einer breiten Durchgangsstraße stehen. Wenn wir an dem neuerbauten Haus zurückschauen, können wir das Rad der Wassermühle „Terbruggen“ seitlich des weißen Gebäudes erkennen.

Es ist möglich, sich das Mühlrad aus unmittelbarer Nähe anzuschauen. In dem Fall folgen wir der Straße nach rechts für 100 Meter und biegen an der Fischtreppe, die Lachsen und Meeresforellen den Weg flussaufwärts ermöglichen, rechts ab. Die Wassermühle Terbruggen stammt aus dem Jahre 1801 und war bis 1984 in Betrieb.

Am Verkehrsweg angekommen wandern wir geradeaus zwischen zwei Wohnhäusern weiter. Der Feldweg gehört zum Naturschutzgebiet Natagora, welches durch seine artenreichen Feuchtwiesen geprägt ist.

Am See

Ein Feldweg verläuft entlang der Göhl. Linker Hand liegt ein großer See. An der Gabelung entscheiden wir uns, ganz rechts zu laufen, über das silberne Gatter hinweg. Die grüne Raute als Wanderzeichen fällt ins Auge. Der Weg wird durch einen Zaun rechts und links vorgegeben. Das weiße Haus auf der Anhöhe in der Ferne steht übrigens im belgischen Bleyberg. Die Brücke nach 700 Metern beachten wir nicht.

Anmerkung: Wer die Brücke benutzt und dann ein paar Meter nach rechts läuft, kann links des Weges von Mai bis Ende August in dem Wassergraben das Galmeiveilchen entdecken. Es wächst hier in großer Zahl.

Wir folgen weiter dem abgesteckten Weg, der uns bis an den Wald bringt. Achtung! Es folgen drei hölzerne Durchgänge. 100 Meter nach dem letzten Durchgang ist der Zaun links unterbrochen (das fällt kaum auf) und wir biegen hier links ab in Richtung Wald. Nach zehn Metern dreht der Trampelpfad nach links und führt aufwärts durch den Wald. Ein besonders schmales Drehkreuz entlässt uns in eine Wiese. Links einiger Bäume überqueren wir die Wiese und kommen an einen sehr engen (!!) Durchgang.

Über einen Wiesenweg erreichen wir eine Ansammlung von Häusern und folgen dem befestigten Weg geradeaus. Die Straße nennt sich Gerardsbroich.

Wir folgen dem Verkehrsweg geradeaus. Autos sind selten, handelt es sich doch um eine Sackgasse. Auf dem ersten Stück stehen interessante Häuser, die machen die Passage entlang der Straße kurzweiliger. Die Abzweigung nach rechts bergab wird nicht beachtet. Nach geraumer Zeit kommen wir an die Durchgangsstraße (Terstraeten) und folgen ihr vorsichtig für 50 Meter nach links. Dann können wir die Straße auch schon wieder nach rechts in Richtung des Waldes verlassen.

Nach 75 Metern halten wir uns vor dem Graben links und wandern in Richtung Waldrand. Der Weg ist kaum zu erkennen. Wir erreichen einen Feldweg, dem wir nach rechts weiter bergauf folgen (gelbes Rechteck).

An der Gabelung mit dem belgisch-niederländischen Grenzpfahl Nummer 6 aus dem Jahre 1840 folgen wir dem Wanderzeichen gelbes Rechteck nach rechts. Nach etwa 25 Metern folgen wir nicht weiter der gelben Markierung, sondern biegen links ab. Ein schmaler, tief eingeschnittener Hohlweg verläuft bergauf. Umgestürzte Bäume liegen wie Brücken über unseren Köpfen.

Der Weg teilt sich. Wir entscheiden uns für den rechten Hohlweg, der mit dem gelben Wanderzeichen markiert ist. Ein kurzes, steiles Stück, dann treffen wir auf den Grenzrouten-Wanderweg Nummer 6 und biegen links ab. Dieser Weg ist auch mit einem grünen Dreieck mit zwei grünen Punkten gekennzeichnet. Eine Abzweigung weiter oben beachten wir nicht. Wir folgen dem grünen Dreieck.

An einem breiten Querweg geht es nach links weiter. Wenn wir einen roten Pfahl sehen (später auch das Grenzroute 6 Zeichen) sind wir richtig. Nach links wird ab und zu ein weiter Blick über Belgien freigegeben. Es folgt eine kurze Nadelwaldpassage. Dann entdecken wir linker Hand ein Kreuz zur Erinnerung an die russischen Kriegsgefangenen des Ersten Weltkrieges. Über die nächste Kreuzung laufen wir hinweg.

Achtung: Hier nehmen auch die Kurzstreckenwanderer die Fährte wieder auf. Der Weg beschreibt eine Rechtskurve, der wir mit der roten Markierung folgen. An dieser Abzweigung steht am Wegesrand ein schmaler Findling. An der nächsten Kreuzung biegen wir links ab (blau, grün). Der blau markierte Weg dreht nach links, hier bleiben wir geradeaus. Rechter Hand liegen im Wald einige große Steine (sie erinnern mich sehr an die Zyklopensteine bei Köpfchen) und auf einer Tafel ist ihre Entstehung erklärt. Leider nur in Niederländisch.

Gelbe Markierung

Über die Kreuzung laufen wir hinweg und folgen einem schmalen Weg, der mit dem grünen Dreieck markiert ist. Er entlässt uns in unmittelbarer Nähe des Verkehrsweges und wir bleiben geradeaus (Zevenwegenweg). Nach 50 Metern entdecken wir eine Picknickgelegenheit. Wir nutzen den Waldweg links der Picknickbank (über die Schranke hinweg).

Geraume Zeit folgen wir der gelben Markierung und ignorieren alle Möglichkeiten abzuzweigen. An der Stelle mit rechts einer Bank und vor uns ein abgeholztes Waldstück wandern wir nach links abwärts. Wir erreichen einen Verkehrsweg und – wie im Märchen taucht vor uns das Lokal Buitenlust auf. Die wohlriechenden Düfte aus der Küche kann man manchmal allerdings schon lange vorher riechen. Gegenüber tauchen wir gleich wieder in den Wald ein und finden uns auf der Rückseite des Lokals Buitenlust wieder.

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