Region - Wandern am Dreiländerpunkt

Wandern am Dreiländerpunkt

Von: Von Petra Vanderheiden Berndt
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Von PETRA VANDERHEIDEN BERNDT Deutschland, Niederlande, Belgien, drei Länder, ein Punkt: Der Dreiländerpunkt ist als Fotomotiv äußerst beliebt. Als Ausgangspunkt für eine Wanderung ist er ebenso attraktiv. Wenn wir von „De Bokkerijder“ aus starten, m
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Von PETRA VANDERHEIDEN BERNDT Deutschland, Niederlande, Belgien, drei Länder, ein Punkt: Der Dreiländerpunkt ist als Fotomotiv äußerst beliebt. Als Ausgangspunkt für eine Wanderung ist er ebenso attraktiv. Wenn wir von „De Bokkerijder“ aus starten, m
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Von PETRA VANDERHEIDEN BERNDT Bergauf und bergab geht es bei dieser Wanderung. Sie beginn beim Parkplatz Kwakkerpool am Schloss Wiljre auf der Strecke zwischen Aachen und dem niederländischen Gulpne. Wir biegen vom Parkplatz rechts ab (rot-blau) und

Region. Deutschland, Niederlande, Belgien, drei Länder, ein Punkt: Der Dreiländerpunkt ist als Fotomotiv äußerst beliebt. Als Ausgangspunkt für eine Wanderung ist er ebenso attraktiv. Wenn wir von „De Bokkerijder“ aus starten, müssen wir zunächst in Richtung Baudouinturm beziehungsweise bis zur Taverne „De Grens-steen“ laufen

Hinter diesem Gastronomiebetrieb verlassen wir dann auch schon den Dreiländerpunkt, biegen rechts ab (rotes Rechteck) und gehen entlang der Hecke des Labyrinths. Die Abzweigung am Ende des Labyrinths beachten wir nicht. An der nächsten Kreuzung geht es nach links weiter. Nach 25 Metern, hinter der grünen Schranke, biegen wir rechts ab.

Wir wandern nun entlang der niederländisch-belgischen Grenze und erreichen wenig später den imposanten gusseisernen Grenzstein Nr. 2 von 1843. Die Grenzsteine markieren den belgisch-niederländischen Grenzverlauf, so wie er im Vertrag von Maastricht von 1843 festgelegt wurde. Alle sind mit dem jeweiligen Landeswappen und der Jahreszahl 1843 gekennzeichnet. Wir halten uns links und laufen abwärts. Nach links wird uns etwas später eine weite Fernsicht über den belgischen Ort Gemmenich geboten. Eine große Reitanlage wird passiert, und dann haben wir den Gemmenicher Weg erreicht. Der stark befahrenen Straße folgen wir ein kurzes Stück nach rechts bis zum höchsten Punkt. Hier biegen wir links ab in Richtung Gemmenicherweg 65. Nach links blicken wir weit über Belgien, bei klarer Sicht sogar bis zu den Ardennen.

Nach dem letzten Haus folgen wir dem mittleren Waldweg und damit dem Schild „Grenzroute 6“. Rechterhand liegt im Wald ein eingezäuntes Versorgungshaus. Der schmaler werdende Pfad bringt uns auf einen breiten Waldweg. Hier biegen wir links ab (Grenzroute 6).

Es folgt eine Abzweigung mit der gusseisernen Grenzmarkierung Nr. 4. Die beachten wir nicht weiter. 500 Meter weiter – an der Abzweigung mit Schranke und Bank – biegen wir links ab. An der nächsten Abzweigung, wenig später – links fällt der gusseiserne Grenzstein Nr. 5 ins Auge – folgen wir nicht der Rechtskurve. Wir bleiben geradeaus, wandern durch ein Tannenwäldchen.

Ein erster Blick auf das Feriendorf „Les trois frontières“ wird geboten. Seitlich eines silbernen Gatters ist ein Durchgang. Über eine Wiese laufend erreichen wir einen asphaltierten Weg. Hier biegen wir rechts ab und folgen dem Hauptweg durch den Ferienpark (Abzweigungen werden ignoriert). Bei einem kleinen Kreisverkehr halten wir uns rechts, bleiben weiter auf dem Hauptweg, bis wir an die Grunebemptstraße kommen. Es ist die Durchgangsstraße zwischen Gemmenich und Sippenaeken. Wir queren die Straße mit der nötigen Vorsicht und folgen gegenüber dem Chemin de Graat.

Nach 400 Metern gelangen wir an eine Brücke. Vor der Brücke können wir die Straße über die Böschung nach rechts verlassen. Oben befinden wir uns dann auf dem Ravelweg. Ihm folgen wir nach rechts. Wenn wir unseren Blick nach rechts wenden, wird uns eine weite Sicht geboten. Erneut kommen wir an eine Durchgangsstraße (Völkerich/Rue de l’église). Wir wandern gegenüber weiter auf dem Ravelweg. Vorsicht beim Queren, der Übergang liegt in einer unübersichtlichen Kurve!

Etwa 100 Meter nach dem letzten Haus wechseln wir nach links auf einen breiten Grasweg. Die unauffällige Abzweigung ist nicht beschildert und leicht zu übersehen. An der Abzweigung „A jen pomp“ mit Pausenbank bleiben wir geradeaus. Auch über die nächste Abzweigung (Sackgasse in Richtung Kapelle) ändern wir die Richtung nicht. Wir passieren die Kapelle und gehen geradeaus auf ein Wohnhaus zu. Rechts davon können wir auf einen Grasweg wechseln. Links liegt ein ausgedehntes Feuchtbiotop. Am Querweg vor der Göhl angekommen halten wir uns rechts und folgen dem Wanderzeichen „rotes Rechteck“ bis zur Göhlgrotte. Das imposante Schauspiel kann man sich von einer Aussichtsplattform anschauen. Über eine Metallbrücke queren wir die Göhl und wandern auf der anderen Seite zurück, also flussaufwärts. Mit Erreichen der nächsten Brücke, bei einer Bank und einem Infoschild, wechseln wir auf die andere Uferseite. Wir wandern nun auf der linken Seite weiter flussaufwärts. Rechts im Gebüsch entdeckt der aufmerksame Wanderer ein Steinkreuz zum Gedenken an einen Pilger, der hier zu Tode kam.

Wir erreichen eine Picknickgelegenheit in Fischform vor einer Abraumhalde. Hier halten wir uns geradeaus, wandern an einem mit kleinen Bäumen bewachsenen Hügel vorbei auf ein grünes Gatter zu. Links ist ein Klapptor. Nur 20 Meter wandern wir über den Asphaltweg. Dann benutzen wir ein Klapptor links von uns, laufen kurz durch ein Wäldchen und biegen rechts auf einen Grasweg ab. Nach etwa 100 Metern folgt ein weiteres Klapptor. Es geht auf einem befestigten Weg weiter (blaue Raute, Grenzroute 3).

Aufgepasst! Nachdem wir die Soue, die etwas weiter in die Göhl mündet, überquert haben, biegen wir mit der blauen Raute nach links ab – kurz vor der modernen Brücke, die über die Göhl führt. Wir wandern weiter auf einem Feldweg entlang der Soue aufwärts. Dank der Soue gibt es hier ausgedehnte Feuchtgebiete und Tümpel. Bei einer Bank queren wir die Soue und folgen der Linkskurve. Es folgt eine Feldwegpassage mit weitem Blick bis zu einem markanten, in blau gehaltenen Wegkreuz. Gegenüber des Kreuzes wandern wir nach rechts, biegen am Querweg für 25 Meter nach rechts ab und erreichen ein weiteres Wegkreuz. Bei diesem Kreuz biegen wir links ab und laufen auf das imposante Gebäude in der Ferne (Josefsheim) zu. Alle Abzweigungen werden ignoriert.

Wir folgen geradeaus einem für Reiter verbotenen Feldweg, bis wir ein Wohngebiet erreichen. Hier laufen wir bis zum Querweg und biegen dann links ab. Über einen schmalen Fußweg erreichen wir die Rue de Moresnet – die Durchgangsstraße zwischen Gemmenich und Moresnet –, wenden uns nach rechts und laufen auf die Wallfahrtskirche zu.

Mit Blick auf die Kirche wandern wir auf dem schmalen Fußweg zwischen Kirche und Calvarienberg. Er endet an der Rue d’Aix. Hier stoßen wir auf das Café „Au Calvaire“, wo wir uns vor der letzten Etappe stärken können, führt diese doch ab hier stetig bergauf. Wir folgen der breiten Straße (Rue d’Aix) geraume Zeit bis zu einer Eisenbahnbrücke. Nach der Eisenbahnbrücke wandern wir noch einige Kilometer (stetig leicht bergauf) auf dem breiten Waldweg, bis zur Kreuzung mit einem Holzkreuz. Dort biegen wir links ab. Der breite Waldweg bringt uns direkt bis an den Baudouinturm. Von hier geht’s zurück zum Parkplatz.

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