Hohes Venn: Rundwanderung vom Haus Ternell zum Herzogenhügel

Von: Martina Kasch
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Wanderung Venn Ternell
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Venn Ternell
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Venn Ternell

Region. Wir starten im Hohen Venn am Parkplatz Ternell und gehen zwischen dem Naturzentrum und dem dazugehörigen Restaurant die Steintreppe hinunter. Links von uns sehen wir das Hirschgehege und rechts den Kräutergarten des Naturzentrums. Am Ende der Treppe stoßen wir auf einen Asphaltweg und biegen links ab.

Wir folgen dem Weg und gehen an einer Forsthütte vorbei, die sich bald rechts von uns befindet. Vor der Forsthütte und wenige Meter dahinter befindet sich auf der linken Seite eine Schneise und ein asphaltierter Weg, die wir hinter uns lassen. Dort führt unser Weg als kleine Brücke über den Ternellbach. Wir orientieren uns nach rechts und bleiben auf unserem Weg, der eine leichte Kurve nach rechts nimmt. Bald gabelt sich der Weg.

Der „Geopfad“

Ein weiterer asphaltierter Weg zweigt nach links ab. Aber wir halten uns wieder rechts von der Abbiegung und gelangen auf einen breiten Waldweg, wo wir bald Waldboden unter den Füßen haben. Leicht bergab durch einen Mischwald führt uns der Weg. Schon bald begegnen wir rechter Hand einer Informationstafel des „Geopfades“. Hinter dieser Tafel, etwas unterhalb unserer Position und durch die dichte Belaubung des Waldes nicht leicht auszumachen, sind große Felsen zu erspähen.

Von hier an wandern wir zu unserer Rechten vorwiegend an Laubbaumbeständen entlang und können je nach Belaubung der Bäume ein paar hundert Meter weiter unten auf der rechten Seite schon den Fluss Hill erahnen. Auf der linken Seite sind viele Schieferformationen zu erkennen. Nach 1,7 Kilometern stoßen wir auf einen von rechts kommenden Wanderweg und auf das Ufer der Hill.

Steiler und steiler

Wir biegen links auf den Wanderweg ab, wobei unsere Gehrichtung eher geradeaus ist, da beide Wege in einem spitzen Winkel aufeinandertreffen. Durch einen lichten, meist niedrigen Wald folgen wir immer weiter dem Flusslauf der Hill. 3,8 Kilometer vom Ausgangspunkt entfernt stößt von links ein weiterer Weg auf unsere Wegstrecke. Wir folgen ihm nicht, sondern gehen weiter geradeaus, und nun wird unsere Wanderung sehr viel abenteuerlicher. Zwar sind gutes Schuhwerk und Trittsicherheit gefragt, doch wird man durch eine immer schöner werdende Umgebung entlang der Route belohnt. Auf Höhe der Einmündungen zweier größerer Zuflüsse durchqueren wir zwei Furten, bleiben dabei aber auf unserer Seite der Hill. Bald lichtet sich der Wald wieder.

Allmählich nähern wir uns wieder der Hill, bis sie unmittelbar rechts neben uns in ihrem Bett fließt. Linker Hand treffen wir nun oft auf hohen Fichtenbewuchs. Der Weg verwandelt sich in einen sehr schmalen Pfad. Rechts von uns fließt weiter die Hill, diesmal wieder etwas weiter entfernt. Immer weiter bergauf führt der Pfad nun. Die Anzahl von Wurzeln und Steinen am Wegesgrund nimmt deutlich zu, und phasenweise ist der Weg auch etwas abschüssig. Nachdem der Pfad steiler und steiler geworden ist, gelangen wir zu einem Streckenabschnitt, der von Geländern aus Holz gesäumt wird.

An diesen können wir uns beim Gehen festhalten. Die Strecke steigt immer weiter an, bis wir einen breiteren Wanderweg erreichen. Jetzt biegen wir rechts ab. Die Hill fließt weiter rechter Hand von uns, aber nun liegt ihr Bett tief unter uns in der Landschaft. Unmittelbar nachdem wir rechts abgebogen sind, ist das Gelände am rechten Wegrand erneut extrem abschüssig. Deshalb ist auch hier ein Geländer.

Auf dem weiteren Wegabschnitt, der nun wieder bequem und einfach zu begehen ist, trennt uns zeitweise ein Birkenwäldchen von der Hill, aber schon nach einem kurzen Stück Weg taucht sie wieder neben uns auf. Weiterhin fließt hier der Sporbach entlang, worauf ein Schild hinweist. Schließlich kommen wir an eine Stelle, von der aus das Moor in Richtung Botrange betreten werden kann, auch an einem Fahnenmast zu erkennen. Wenn er rot beflaggt ist, darf der Weg nicht betreten werden.

Der Ort wird Herzogenhügel genannt. Entlang der Hill verlief im Mittelalter die Grenze zwischen dem Herzogtum Limburg und dem Herzogtum Jülich. Auf einem sehr schönen Platz ganz nah beim Flussbett der Hill stehen Holzbänke und ein Tisch, wo wir unsere wohlverdiente Rast abhalten können. Beim weiteren Gehen entdecken wir wieder ein großes Schild des „Geopfades“.

Vor uns, linker Hand des Weges, gelangen wir nach kurzer Zeit zu zwei großen Steinbrüchen. Auch dieser Ort lädt zum Verweilen ein. Auf dieser Höhe befindet sich auf der rechten Seite ein Gerät, mit dem man messen kann, wie viel Wasser das Torfmoos aufnehmen kann. Gleichzeitig wird hier auf einem Schild eine Quelle angezeigt. Das austretende Quellwasser ist nicht trinkbar, weil es leicht mit natürlichem Radon belastet ist.

Über den Miesbach

Der Weg schlängelt sich im Gebiet des Herzogenhügels zunächst in südlicher Richtung und führt nach einer Kurve weiter nach Osten. Mitten in der Kurve trifft man rechts auf einen Übergang – eine Furt und daneben eine schmale Holzbrücke – über den Miesbach. Dort biegen wir nicht ab. Nachdem wir die Abzweigung über den Miesbach hinter uns gelassen haben, führt bei der ersten Gabelung der weiteren breiten Wegstrecke eine Abzweigung in nordöstliche Richtung, wohingegen ein nur scheinbar geradeaus führender Weg eher nach Osten führt. Wir folgen der Route nach links Richtung Nordost.

Auf einem Schild an der Kreuzung und den nachfolgenden Schildern kann „Hattlich“ oder „Alt-Hattlich“ stehen; beide Hinweise weisen auf dasselbe richtige Ziel. Noch einmal überqueren wir den Sporbach. Direkt anschließend gelangt man über die Abzweigung nach links wieder in die Richtung Ternell. Wenn Sie diesen Weg wählen sollten, kommen Sie auch nach Ternell, wenn Sie immer weiter geradeaus gehen. Wir orientieren uns nun aber weiter nordöstlich und biegen hier nicht ab.

Linker Hand von uns wächst Wald, rechts erhalten wir einen schönen Blick ins Sporbachtal. Steiler und steiler in Kurven verläuft der Weg bergauf und führt uns bald nordwestlich, so dass wir uns vom Sporbach verabschieden müssen. Nach der Steigung gelangt man an eine große Kreuzung. Ein asphaltierter Weg führt rechts nach Monschau- Mützenich. Wir biegen aber nicht ab, sondern halten uns geradeaus Richtung Ternell/ „Alt-Hattlich“.

Unsere Route führt uns nun nur noch geradeaus, immer weiter Richtung Ternell durch verschiedene Waldabschnitte, wobei wir nach etwa einem Drittel dieser Wegstrecke an einer Forsthütte vorbeikommen. Wir lassen alle Abzweigungen unbeachtet hinter uns, bis wir auf die Weggabelung treffen, an der wir unsere Wanderung begonnen haben.

Wir biegen rechts ab, wobei der Weg dabei beinahe geradeaus führt, und werden bald auf der linken Seite das Forsthaus bei Ternell erspähen. Eine breite Schneise, die hinter der Brücke über den Ternellbach nach rechts führt und fast wie ein Weg aussieht, lassen wir in unserer Routenführung unberücksichtigt zurück. Wir halten uns eher links. Etwa 450 Meter nach der Abzweigung erreichen wir den Ausgangspunkt, nachdem wir an dem rechts des Weges liegenden Hirschgehege vorbeigegangen und wieder die Treppen zum Naturzentrum hinaufgestiegen sind.

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