Aachen - Mobilitätsalternativen: Unterwegs ohne Auto

Mobilitätsalternativen: Unterwegs ohne Auto

Von: nt
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Carsharing
Carsharing ist nur eine Alternative zum eigenen Auto. Foto: dpa

Aachen . Ob mit dem Fahrrad, dem Bus oder der Bahn, wer kein Auto besitzt, hat einige Alternativen zur Auswahl, wenn es darum geht, von A nach B zu kommen. Einige davon in einer kurzen Übersicht.

Das Fahrrad: Wer kürzere Strecken zurücklegen möchte, kann auf das Rad zurückgreifen. In vier Parkhäusern der Aachener Parkhaus GmbH (APAG) können die Räder kostenlos, sicher und überdacht geparkt werden (Hauptbahnhof, Adalbertstraße, Rathaus, Büchel). Das Bike-Sharing-Unternehmen Velo-City arbeitet gerade an Verleihsystemen für Fahrräder in Aachen. Zwölf Pedelecs der Stadt Aachen kann man bereits heute an der Radstation am Hauptbahnhof ausleihen.

Der Öffentliche-Personen-Nahverkehr (ÖPNV): Mit Bus und Bahn, mit Kombinations- oder Einzeltickets erreicht man mit dem ÖPNV recht bequem sein Ziel. In Aachen sind der Aachener Verkehrsbund (avv) und die Deutsche Bahn die ersten Anlaufstellen.

Car-Sharing: Eine preiswerte Alternative zum eigenen Auto ist das Car-Sharing. Man zahlt einen niedrigen, monatlichen Betrag an das Unternehmen, das die Autos zur Verfügung stellt. Per Telefon, Internet oder mit einer App reserviert man einen Wagen. Mit einer Chipkarte hat man dann Zugang zu den Autos – zu jeder Uhrzeit. Eins dieser Unternehmen, das in Aachen Autos verleiht, ist Cambio. Die Firma unterhält in der Stadt 156 Fahrzeuge an 51 öffentlichen Standorten.

Mitfahrgelegenheiten: Mittlerweile gibt es zahlreiche Apps und Internetportale, mit deren Hilfe man Mitfahrgelegenheiten finden kann, zum Beispiel blablacar.de (gebührenpflichtig) oder fahrgemeinschaft.de (kostenlos). Bereits ab wenigen Euro kann man so längere Strecken reisen. Die Mitfahrzentralen vermitteln dem Suchenden einen freien Platz in einem Auto. Bei manchen Anbietern kann man dabei nach Kriterien wie „Hundehaltung“ oder „Raucher“ filtern.

Fernbusse: Fernbus-Unternehmen wie Flixbus locken ihre Kunden mit günstigen Angeboten. Doch es gibt ein kleines Manko: Die Fahrtzeiten sind oft lang. Viele Busse bieten WLAN an. Die Qualität ist jedoch unterschiedlich. Derzeit gibt es zwei Fernbushaltestellen in Aachen: an der Wilmersdorfer Straße (Hüls) und an der Kühlwetterstraße nahe des Bahnhofs Aachen-West.

Die Mobilitäts-App: Hier gibt es alles in einem. Apps wie Ally, Moovel, Mobility Map und Qixxit vernetzen das GPS des Smartphones und Informationen von Verkehrsdienstleistern. Es werden dem Nutzer die schnellsten Routen und Kombinationen von Verkehrsmitteln, inklusive der Fahrtkosten und Dauer, angezeigt – abgestimmt auf den aktuellen Standort. Öffentlicher Nahverkehr, Bahntickets, Bike- und Car-Sharing sind einige der angebotenen Möglichkeiten, um so kurze oder weite Strecken zurückzulegen.

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