In New Orleans in den Jazz verliebt

Von: lk
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Als Künstlerin nennt sie sich „Kat“: Musikerin Katharina Zahn, die ihre Lieder selbst schreibt und einspielt. Foto: Leandra Kubiak

Region. Eine Mischung aus Jazz, Blues und Funk: So beschreibt Katharina Zahn ihre Musik. Die 27-Jährige schreibt ihre Lieder selbst und bringt im Juni ihre EP „Solo“ raus.

New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana gilt als die Geburtsstadt des Jazz. Wo könnte man sich also besser in die Musik verlieben, als in der Stadt am Mississippi-River im Süden der USA? Genauso ist es Katharina Zahn ergangen. Mit 16 sei sie in einem Urlaub in New Orleans gewesen, und habe sich dort in die Jazz-Musik verliebt, erzählt die 27-Jährige, die in Aachen lebt.

Wenn Katharina von New Orleans und vom Jazz erzählt, dann klingt das besonders schön, denn sie hat diesen leichten amerikanischen Akzent in ihrer Stimme. Mit den USA verbindet die Medizin-Studentin mehr als nur ein Urlaub. Sie wurde in Aachen geboren, zog dann aber als kleines Kind mit ihrer Familie nach Dallas in den Bundesstaat Texas und lebte dort, bis sie zwölf war.

Zur Musik kam sie schon in ihrer Kindheit. Mit sechs Jahren begann sie, Klavier zu spielen. Irgendwann wurde dann aus der Musik eine Leidenschaft. „Letztes Jahr stand ich auf der Bühne und habe gesungen, und mir wurde klar, dass ich meine eigene Musik machen muss“, sagt sie. Seit einigen Monaten schreibt und komponiert Katharina, die sich als Künstlerin „Kat“ nennt, eigene Lieder, und hat ihre erste EP fertiggestellt. „Das ist für mich die Erfüllung eines Traums“, sagt sie.

Es sind Lieder mit viel Gefühl, Lieder von der Liebe, von ihren eigenen Erfahrungen. Sie selbst beschreibt ihre Musik auf der EP „Solo“, die im Juni erscheint, als eine Mischung aus Jazz, Blues und Funk. In der Vergangenheit hat sie oft gemeinsam mit ihrer Schwester Musik gemacht. Sie hat Jazz-Gitarre gespielt, Katharina hat gesungen. Inzwischen hat Katharina sich das Gitarrespielen selbst beigebracht, auch Bratsche spielt sie ein wenig. Entweder sie greift zur Akustik-Gitarre, oder zur Jazz-Gitarre.

Letztere bevorzugt sie aber: „Die ist viel sensibler. Da musst du die Saiten nur leicht anspielen, und hast schon einen tollen Ton.“ Während sie die Musik für ihre Songs selbst eingespielt hat, konzentriert sie sich auf der Bühne lieber auf den Gesang. „Ich habe eine Band aus Maastricht gefunden, die mich ab Herbst auf meinen Konzerten begleiten wird“, sagt sie.

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