Region - Harold Halibut: Ein handgemachtes Abenteuerspiel

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Harold Halibut: Ein handgemachtes Abenteuerspiel

Von: nai
Letzte Aktualisierung:
Halibut
Sieben Freunde erstellen ein Spiel, das von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert wird. Screenshots: Slow Bros

Region. Ein handgemachtes Abenteuer, das erstellt gerade ein Team aus sieben jungen Freunden in Köln. Fünf von ihnen kommen aus der Region Aachen. Darunter sind auch Daniel Beckmann (3D Artist, Writer, Finance) und Onat Hekimoglu (Game Design/Dev, Composer), die mit ihren Freunden ein Abenteuer-Game für PC, XBox One und PS4 produzieren: „Harold Halibut – a handmade adventure“ oder „Harold Halibut – ein handgemachtes Abenteuer“.

Das Spiel von Daniel, Onat und ihren Freunden handelt von Harold, einem Laborassistenten, der in einer mysteriösen Unterwasserwelt lebt und verschiedene Rätsel lösen muss. Erschwert werden die Aufgaben durch alltägliche Phänomene: Die Tubes, sozusagen die öffentlichen Verkehrsmittel der Unterwasserwelt, kommen zu spät oder Harold wird kontrolliert und hat keine Fahrkarte – aber auch die mystischen Elemente der Unterwasserwelt spielen in die Aufgaben mit hinein.

 

 

„Angefangen hat alles mit einem Hobby“, sagt Onat, der bereits seit etwa fünf Jahren an dem Spiel bastelt. Schließlich hat er es zum Thema seiner Masterarbeit gemacht. „Dadurch konnte ich mehr Zeit investieren“, sagt der 30-Jährige. Nach der Uni haben sich Onat und seine Freunde dann zu einem kleinen Unternehmen zusammengeschlossen. Sie sind jetzt die „Slow Bros.“ und haben zwei Büros in Köln– eines zum Basteln und eines zum Programmieren. Das Spiel soll anmuten, als sei es im Stopmotion-Verfahren aufbereitet. Deshalb basteln, sägen und nähen Daniel, Onat und das „Slow Bros.“-Team die Figuren, -Möbel und Räume für Harold Halibuts Abenteuer im Miniaturformat. „Wir machen dann viele Fotos von den Objekten und Charakteren und bauen sie dann digital nach“, erklärt Daniel. Die reale Miniaturausgaben der Spielcharaktere werden dafür 3D gescannt und animiert.

Daniel will vor allem eines: „Ich wünsche mir, dass man kichernd davor sitzt und sich über die Spielzeit hinweg am Humor des Games erfreut. Am Ende kommt dann im Idealfall noch ein kleiner Aha-Effekt dazu.“ Onat hingegen sagt: „Das Spiel beruht auf unserer Lebenserfahrung. Wir spiegeln uns in den Charakteren.“ Das Spiel wird zum Teil von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert wird. Derzeit präsentieren sie das Stopmotion-Game in einem Kickstarterprojekt, um die Produktion weiterhin finanzieren zu können.

Weitere Infos gibt es im Netz.

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