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Die „Sportler des Jahres“ werden ausgezeichnet

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Aachen. Dass eine Mannschaft aus der siebten Liga als „Mannschaft des Jahres“ ausgezeichnet wird, hat es so noch nicht gegeben. Den Fußballern von FC Inde Hahn ist an diesem Abend anzusehen, dass ihnen da etwas ganz Besonderes gelungen ist. Strahlende Augen, stolze wie ungläubige Gesichter.

Das ist keine Routine, keine Selbstverständlichkeit. „Unglaublich“, sagt Trainer Oliver Heinrichs dann auch folgerichtig, als er zusammen mit seinem Team die Trophäe entgegennimmt. Die Stadtmeisterschaft hat man gewonnen, man ist Kreispokal-Sieger geworden. Doch vor allem der Sieg in der ersten Runde des FVM-Pokals gegen Alemannia Aachen hat dem Bezirksligisten große Anerkennung eingebracht. Eine Sensation, die nachhallen sollte. Bis zu diesem Abend.

Helen Langehanenberg ist die Schirmherrin der „Sportlerwahl 2013“. Die derzeit erfolgreichste deutsche Dressurreiterin übergibt die Trophäen und zeigt sich im Interview mit Redakteur Achim Kaiser charmant und informativ. Bei der Frage nach ihrem Pferd gerät sie ins Schwärmen. „Er ist für mich ein Partner wie ein Mensch“, sagt sie und verrät ihr ganz persönliches Belohnungsprinzip für Damon Hill: „Nach Siegen gibt es immer Möhren, Streicheleinheiten und an manchen Stellen putzfrei.“

Auch ein alter Bekannter entert die Bühne an diesem Abend. Der Sportler des Jahres 2012 ist auch 2013 wieder ganz vorne. Ultraläufer André Collet ist in diesem Jahr Deutscher Meister geworden – über die 100 Kilometer. Da führte offenbar an der Wiederwahl kein Weg vorbei. Derzeit ist Collet verletzt und hat gelernt, die kleinen Dinge zu genießen. „Bald darf ich wieder im Wald laufen“, sagt er. „Da freu ich mich drauf.“

Freuen durfte sich auch eine weitere Ausnahmeathletin. Astrid Ganzow wurde im vergangenen Jahr in ihrer Altersklasse Weltmeisterin im Triathlon auf Hawaii. Jetzt ist sie auch „Sportlerin des Jahres“ unserer Zeitung. Hauptberuflich ist sie Kinderärztin am Klinikum Aachen. Wie sich das vereinbaren lässt? „Im Urlaub jedenfalls geht es ins Trainingslager“, sagt sie. „Das macht mir ja Spaß.“

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