Kinderuni feiert großes Wissens- und Mitmachfest

Von: Claudia Schweda
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Führten die Kinder durch die Kinderuni: RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg (rechts) und Amien Idries, Chef vom Dienst unserer Zeitung. In ihrer Mitte die Gewinnerin des Hauptpreises der Jubiläumsverlosung: Frieda Bönke kann mit vier Begleitern ins Wissenschaftsmuseum Continium. Foto: Harald Krömer
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„Entweder die Fragen sind zu leicht, oder Ihr wisst schon viel“: Die Kinder wählten beim Quiz mit RWTH-Rektor Schmachtenberg meist die richtige von drei Farben, die für je eine Antwort standen. Foto: Harald Krömer
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Wärme fühlen wie der schwarze Kiefernprachtkäfer: Das Lehr- und Lernlabor Melaten hatte Forschungen dabei, bei denen der Mensch sich vom Tier etwas abguckt – Bionik. Foto: Harald Krömer
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Beliebter Knuddel-, Abklatsch- und Fotopunkt: Das Maskottchen für unsere kleinen Leser, Karlo Clever, war im Foyer des Audimax für jeden Spaß zu haben. Foto: Harald Krömer
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Kleine Kunstwerke aus vielen bunten Papierstreifen: Am Stand des Papiermuseums Düren arbeiteten die Kinder mit der sogenannten Quillingtechnik. Foto: Harald Krömer
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Mit Neugier betrachtet und viel bewundert: Das Schülerlabor Roboscope der RWTH-Maschinenbauer hatte den humanoiden Roboter Nao mitgebracht. Foto: Harald Krömer
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Einen wiederaufladbaren Handwärmer mal eben schnell selbst gemacht: Die RWTH-Physiker hatten die notwendigen Materialien mitgebracht. Foto: Harald Krömer
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Hat der Täter das Blut am Tatort weggewischt? Bei den RWTH-Chemikern konnten die Kinder unsichtbare Spuren wieder sichtbar machen. Foto: Harald Krömer
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Der Fußball darf nicht fehlen: Die RWTH-Mathematiker halfen den Kindern, geometrische Figuren jeglicher Form entstehen zu lassen. Foto: Harald Krömer

Aachen. Die 75. Kinderuni der RWTH Aachen und unserer Zeitung hat offenbar schwer unter dem Eindruck der aktuellen Fußball-EM gestanden. Beim Quiz von RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg wurde am Freitag jede richtige Antwort mit ohrenbetäubendem Jubel und hoch gereckten Fäusten gefeiert.

Fast so, als hätte der Fußballnationalspieler Mario Gomez in der 93. Minute eines müden Kicks gegen Polen endlich das erlösende Tor zum 1:0 geschossen. Diese Stadionatmosphäre schafften die rund 800 Kinder im Audimax der RWTH mit nicht enden wollender Energie und viel Spaß an den Fragen zu Geschichte und Alltag der Universität. Beeindruckend!

Auch im Foyer des Audimax war das derzeit bestimmende Thema Fußball sichtbar. Bei den Mathematikern. Die Kinder waren vor der eigentlichen Vorlesung eingeladen, bei einem eigens zu diesem Jubiläum organisierten Mitmachfest spielerisch wissenschaftliche Erkenntnisse auszuprobieren und kennenzulernen. Die Mathematiker der RWTH hatten Platten mit verschiedenen Kantenzahlen mitgebracht. Ein Fußball besteht aus vielen Sechsecken. Aber allein daraus, lernten die Kinder, kann kein Körper entstehen. Es läuft nur rund, wenn ab und zu ein Fünfeck eingefügt wird.

Im Foyer des Audimax jedenfalls lief es an den vielen Mitmachständen rund. Jedes Kind konnte dem humanoiden Roboter Nao einmal die Hand geben, Blut sichtbar machen, erste Programmierschritte lernen, seinen eigenen Handwärmer herstellen, Kunstwerke aus Papier herstellen oder erkennen, wo die Forscher sich etwas bei der Natur abgeguckt haben.

Erst nach eineinhalb Stunden experimentieren leitete Amien Idries, Chef vom Dienst unserer Zeitung, die Vorlesung ein. Am Ende wurden noch die Gewinner der Jubiläumsverlosung unter großem Jubel gezogen. Sie gewannen fünf Freikarten fürs Wissenschaftsmuseum Continium in Kerkrade, die historische ZLSM-Bahn in Südlimburg und das Cineplex-Kino in Aachen. Die Teilnehmer werden diese 75. Kinderuni jedenfalls im Gedächtnis und im Ohr behalten.

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