Kinderuni: Eine Reise durch Zeit und Raum?

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Aachen. Zu einer Reise durch Zeit und Raum lädt Michael Krämer die Teilnehmer der Kinderuni am Freitag, 12. Juni, 17 Uhr, im Hörsaal Audimax in Aachen an der Wüllnerstraße ein. Krämer ist Professor am Institut für Theoretische Teilchenphysik und Kosmologie an der Aachener Uni.

Er kennt sich mit den kleinsten Teilchen aus, die es gibt. Und er kennt sich mit einem unendlich großen Raum aus, dem Universum. Wir haben dem Professor schon vor der Kinderuni Fragen gestellt.

Was kann ich mir unter dem Universum vorstellen, Herr Professor Krämer?

Krämer: Das Universum ist alles, was es gibt: die Galaxien, die Sterne und die Planeten um uns herum. Es ist so groß, dass man es sich gar nicht vorstellen kann. Wenn du dich abends hinsetzt und in den Sternenhimmel schaust, dann frage dich mal, wieviele Sterne es gibt, wie groß die Sterne sind und wie weit sie weg sind. Dann bekommst du ein Gefühl dafür.

Wie ist das Universum denn entstanden?

Krämer: Man glaubt, dass das Universum aus dem Urknall entstanden ist vor etwa 14 Milliarden Jahren. Das kann man sich so vorstellen, dass es eine kleine Kugel gab, die war ganz klein und heiß und hat sich unvorstellbar schnell ausgedehnt, und da war dann das Universum da, das sich bis heute immer weiter ausdehnt.

Wie laut war der Urknall?

Krämer: Der Urknall selbst hat gar kein Geräusch gemacht. Das ist nur ein Bild. Es gibt aber Geräusche aus der Zeit nach dem Urknall, die man noch heute nachweisen kann.

Und wie sah der Urknall aus?

Krämer: Man weiß nicht, worin das Universum eingebettet ist. Darum kann man die Frage auch nicht beantworten, wie der Urknall aussah. Genauso wenig wie die Frage danach, wo der Urknall stattfand. Man kann nur sagen, wie es nach dem Urknall aussah. Da haben sich dann immer größere Strukturen gebildet: Atome, Moleküle, Sterne, Planeten. Und dann viele Millionen Jahre später auch die Lebewesen.

In der Kinderuni morgen werden Sie auch über die „Dunkle Materie“ sprechen. Können Sie schon verraten, was das ist?

Krämer: Unter der „Dunklen Materie“ kann man sich ganz kleine Teilchen vorstellen. Sie sind unsichtbar.

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