Deiters

Vier Jecke werden im Krankenhaus wieder wach

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Tausende zog es am Donnerstag trotz des Winterwetters auf die Straßen. Und bis auf wenige Ausnahmen feierten alle fröhlich-friedlich.

Eschweiler. Das vor zwei Jahren neu eingeführte Einsatzkonzept „Weiberfastnacht” der Feuerwehr Eschweiler gemeinsam mit den Eschweiler Hilfsorganisationen (Malteser Hilfsdienst, Johanniter Unfallhilfe und Deutsches Rotes Kreuz) ist auch in diesem Jahr erfolgreich umgesetzt worden.

Dabei wird der reguläre Rettungsdienst der Feuerwehr Eschweiler durch drei zusätzliche Rettungsfahrzeuge der Hilfsorganisationen verstärkt, so dass hier insgesamt acht Rettungsfahrzeuge zur Verfügung stehen. Zum anderen werden im Bereich Marienstraße und Markt jeweils Unfallhilfsstellen errichtet, an denen verletzte Personen erstversorgt und untersucht werden können. So kann in aller Ruhe vor Ort entschieden werden, ob überhaupt ein Transport in Krankenhaus erfolgen muss oder nicht.

Zusätzlich wurden erstmalig Polizei und Ordnungsamt/Security neben den Hilfsorganisationen in eine gemeinsame Einsatzleitung mit der Feuerwehr einbezogen und bildeten somit ein gemeinsames „Gefahrenabwehrzentrum” auf dem Markt. Alle Beteiligten bezeichneten diese neue umfassende Zusammenarbeit als richtungsweisend für zukünftige Großveranstaltungen in Eschweiler.

Der Jüngste ist 15

An den Unfallhilfsstellen waren insgesamt 40 (Vorjahr 45) Hilfeleistungen zu verzeichnen, die wiederum zu 11 (Vorjahr 19) Transporten ins Krankenhaus führten. Weiterhin waren in den Bereichen Markt, City-Center, Marienstraße ständig Trupps der Sanitätsorganisationen unterwegs,.

Insgesamt rückten die Rettungsfahrzeuge während der 24 Stunden zu 48 Einsätzen aus, wovon mindestens 18 Einsätze (Vorjahr 25) karnevalsbedingte Ursachen (Alkohol, Sturz, Schlägerei) hatten.

Jüngster „Karnevalspatient” aufgrund eines überhöhten Alkoholkonsums war nachmittags ein 15-jähriger junger Mann; insgesamt mussten vier Jugendliche unter 18 Jahren aufgrund dieser Diagnose ins Krankenhaus transportiert werden. Die Einsätze verteilten sich über den gesamten Tag und ebten gegen 1 Uhr am frühen Freitagmorgen langsam ab.

Neben den Kollegen der Feuer- und Rettungswache (18 Kollegen) waren zusätzlich rund 25 Angehörige der Eschweiler Hilfsorganisationen im Einsatz.

Das überwiegend positive Fazit der Beteiligten: Im Vergleich zum letzten Jahr gingen die Gesamteinsatzzahlen leicht zurück, was vermutlich auf die Witterung und damit reduzierte Besucherzahlen zurückzuführen ist. Es wurden diesmal keine Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen angegriffen und durch das „Glasverbot” konnten die Rettungsfahrzeuge jederzeit problemlos den Markt befahren. Leicht angestiegen sind die Einsätze nach Stürzen aufgrund der Winterwitterung.

Neben den zahlreichen rettungsdienstlichen Einsätzen rückten die Hauptwache, die Löschzüge aus Stadtmitte sowie aus Bohl um 8.17 Uhr zu einem Brandmelderalarm zum städtischen Gymnasium an der Peter-Paul-Straße aus. Aus unbekannter Ursache hatte dort ein Brandmelder einen Fehlalarm ausgelöst.
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