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Über Baustellen lachen die Brander nur noch

Von: Gerd Simons
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54 Gruppen im Zug, unzählige mehr am Rande der vier Kilometer langen Strecke: Die Brander bereiteten ihren Prinzen einen wahren Triumphzug durch den Stadtteil. Foto: Kurt Bauer

Brand. „Hant ver och völl Dreck, ver Brander blieve jeck!” Unter diesem vielsagenden Motto als Anspielung auf die Dauerbaustelle Trierer Straße zogen 54 Gruppen und 6 Musikkapellen durch die Straßen des größten Aachener Stadtteils, die von vielen tausend Fastelovvendsjecken gesäumt waren.

Sie jubelten dem Brander Bürgerprinzen Ralf I. zu und bereiteten ihm trotz Minustemperaturen, Schnee und Frost ein karnevalistisches Hochamt. Ralf I. (Villemont) dankte seinen närrischen Untertanen für eine tolle Session mit einer Kanonade süßer Leckereien. Ein Triumphzug durch seinen Ort wurde auch dem Brander Kinderprinz Sascha III. (Poth) bereitet, der zum zweiten Mal in die Rolle des Kinderprinzen geschlüpft war und damit den Brander Karnevalsjecken die Tradition der Kindertollitäten bewahrt hat. „Einmal Prinz war mir zu wenig, deshalb habe ich gern geholfen, aber es gilt nicht ´Alle guten Dinge sind drei´”, sagte Sascha III. augenzwinkernd.

Der BDKJ Brand nahm die Dauerbaustelle Trierer Straße auf die Schippe und prognostizierte, dass die Baustelle innerhalb von 72 Stunden verschwunden sei, wenn der BDKJ das in Hand nähme. Die größte Gruppe im diesjährigen Brander Umzug stellte die Gemeinschaftsgrundschule Brander Feld. Als Maulwürfe und Bauarbeiter verkleidet „buddeln sie für Brand”. Passend dazu eine Gruppe, die als Putzkolonne durch die Brander Straßen zog und erklärte: „Vür sönt all jeck, än putze d´r Dreck!”

Groß in Szene setzten sich die Brander Karnevalsvereine und boten mit ihren vielen verschiedenen Wagen - wie die Brander Unterbähner mit ihrem unverzichtbaren Triebwagen - kurzweilige Impressionen fürs Auge. Erstmalig als Präsident der Ersten Großen Brander Karnevalsgesellschaft machte sich Walter Logen auf den insgesamt vier Kilometer langen Fußweg.

Während des Brander Karnevalsumzuges wurde die insgesamt 40. Straßensammlung durchführt. Schirmherr ist Pastor Ralf Freyaldenhoven und der Reinerlös fließt je zur Hälfte der Bücherinsel St. Donatus und dem Projekt „Cerci” zu.
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