Tim I. lacht mit der Sonne um die Wette

Von: red
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Tim I., Märchenprinz von Aachen
Er kann's offenbar gut mit dem Wettergott: Tim I., Märchenprinz von Aachen. Foto: Andreas Steindl
Kinderzug Aachen 2013
Schmetterling und Indianer Hand in Hand: Diese Öcher Kenger freuten sich über viel Sonne beim Kinderzug. Foto: Andreas Steindl

Aachen. So viel Sonne hat Aachen seit Wochen nicht gesehen: Tim I. (Führen) stand am Sonntagmorgen pünktlich um 11.11 Uhr auf seinem Prinzenwagen und lachte mit derselben um die Wette, als sich der Kinderzug an der Oppenhoffallee in Bewegung setzte.

 „Janz Oche sengt an Worm än Pau – met Märcheprenz än Meerjungfrau“ – so lautete das Motto des diesjährigen Kinderkostümzuges. Der Märchenprinz zog mit rund 3000 Kindern aus Schulen, Kindergärten und Vereinen durch die Stadt, zehntausende standen am Straßenrand und genossen neben der Sonne den Kamelle-Regen. Der Öcher Kengerzoch am Tulpensonntag  zählte 96 Fußgruppen und Musikkapellen. Ihre fantasievollen Kostüme waren größtenteils selbst gemacht. Mit dem Kinderkostümzug schipperten Piratenschiffe, Holzboote und große Dampfer die Theaterstraße runter und den Seilgraben wieder hoch. „Das ist ja fast wie in der Karibik“, meint Wolfgang Radermacher, Leiter des Akika (Arbeitsausschuss Aachener Kinderkarneval) kurz vor Zugbeginn am Elisenbrunnen.

Rund 1300 gut gelaunte Jecke zogen, eingerahmt von Zugsicherungs- und Rettungsdiensten, in 45 bunten Gruppen am Tulpensonntag im jecken Lindwurm des 53. Jülicher Kengerzochs durch die Herzogstadt. Es war zwar bitterkalt mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, aber über Jülich lachte die Sonne. 

In vielen Städten und Dörfern der Region freuten sich die Organisatoren über die vielen Zuschauer, die vom schönen Wetter nach draußen gelockt worden waren. In Düren schlängelte sich der große Orchideensonntagszug durch die Straßen. Aus mehr als 4000 Händen regnete es Süßes auf die Jecken. Zehntausende närrische Untertanen waren gekommen, um Dürens Kinderprinzessin Pia I. ihre Aufwartung zu machen. Cowboys, Indianer, exotische Tiere und manche Prinzessin säumten den 5,5 Kilometer langen Zugweg.

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