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Schevenhütte hievt Gressenich auf Wolke 7

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:

Stolberg-Gressenich. Ganz Gressenich war auf den Beinen, um die traditionsreiche „Kappenfahrt” am Sonntagnachmittag zu erleben und, dem Wetter trotzend, den Höhepunkt der fünften Jahreszeit ausgiebig zu feiern.

Eisige Kälte und hohe Schneehaufen am Straßenrand konnten dabei die Stimmung der Jecken nicht trüben, die sich als absolut wetterfeste Karnevalisten zeigten und zahlreich den Zugweg säumten. Mit bestem Beispiel gingen insbesondere die vielen Zugteilnehmer voran, die nicht nur reichlich Kamelle warfen, sondern vor allem gut gelaunt närrischen Frohsinn durch das Dorf trugen.

Die „Kappenfahrt” der Gressenicher war wieder ein buntes Spektakel, das durch seine Größe beeindruckte. Anwohner des Zugweges, die aus ihren Fenstern den Blick aus beheizten Logen genossen, konnten den vorbeiziehenden Umzug länger als eine halbe Stunden bestaunen. Insgesamt 17 Fußgruppen und stolze 14 Wagen bahnten sich den Weg durch Gressenich zum Festzelt hin, in dem hunderte Jecken im Anschluss an die „Kappenfahrt” den großen Kostümball fröhlich feierten.

Der Trommler- und Pfeifercorps Mausbach, der Spielmannszug der Stolberger Feuerwehr, die Blasmusikanten und „Euphonia” aus Mausbach sorgten im Zug verteilt für karnevalistische Klänge und Feierstimmung. Die übrigen Fußgruppen zeichneten sich durch phantasievolle und abwechslungsreiche Kostümierungen aus.

Hunde, Wikinger, wilde Hühner und als Putzfrauen verkleidete Herren der Schöpfung bevölkerten Gressenichs Straßen ebenso wie rassige Spanierinnen, streunende Katzen, bunte Blumenmädchen oder fernöstliche Japaner mit ihren Geishas.

Das Ende des Umzugs bildete die Gressenicher KG Fidele Bessemskriemer mit einem Jugendwagen, dem Wagen der IG Wagenbau Gressenich, dem Wagen der Showtanzgruppe und natürlich dem stolzen Elferratswagen. Auch aus Werth waren mit den Maijungen, der Tanzgarde, der Showtanzgruppe und dem Elferratswagen ganze vier Wagen vertreten. Aus Schevenhütte nahmen die CG mit ihrer Wolke Sieben und der Hundeverein mit dem „Höngsche-Wagen” an der „Kappenfahrt” teil, und die kupferstädter Karnevalsgesellschaften Fidele Zunfthäre, Echte Frönde, Sündenböcke, Mönsterböscher Jonge und De Wenkbülle präsentierten sich ebenfalls sowohl durch Fußgruppen, als auch indem sie Kamelle und andere Leckereien von ihren prunkvollen Wagen warfen.
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