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Roetgens Prinz Marco I. will niemanden stören

Von: heg
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Die Leuchttürme vom TV Roetgen waren nicht zu übersehen bei der Schlüsselübergabe im Festzelt. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Bis Aschermittwoch hat nun zumindest im Roetgener Rathaus die „Eis-Zeit” ein Ende. Mit der Schlüsselübergabe an das Prinzenpaar Marco I. und Jutta I. läutete Bürgermeister Manfred Eis die Machtübernahme durch die Narren und damit den Auftakt der tollen Tage ein.

Die Tollitäten der KG Roetgen und Kinderprinzessin Annalena I. begrüßten die bunt kostümierten Jecken im Festzelt an der Faulenbruchstraße und hoffen nun mit allen auf einen sonnigen Rosenmontag.

Für die KG Roetgen mit dem Prinzenpaar und dem Kinderprinzessin an der Spitze hatten schon Besuche in der Grundschule, den drei Kreiskindergärten in Roetgen und Rott und in der Sparkasse auf dem Programm gestanden. So konnte KG-Präsident Rainer Hütten erst mit einiger Verspätung im Festzelt das „Progrämmchen” zur Schlüsselübergabe eröffnen, die nahtlos in das Altweibertreiben überging. Bis dahin hatten die großen und kleinen Närrinnen und Narren mit Singen, Springen und Tanzen den anfangs noch recht kühlen Temperaturen im Festzelt getrotzt, anschließend sorgte die Band „Spontan” dafür, dass mit den Graden auch die Stimmung schnell nach oben ging.

„Da steh ich nun, ich armer Bürgermeister, die Lage derzeit ist Scheibenkleister”, reimte das Gemeindeoberhaupt und wunderte sich, dass die Narren trotzdem immer wieder nach der Macht im Rathaus streben. Aber bereitwillig überreichte er den goldenen Schlüssel an Prinz Marco, nicht ohne zu mahnen, keinen Mist im Rathaus zu bauen: Kein Alaaf wolle er dort hören, um seine Beamten im Schlaf nicht zu stören. Eine Kapitulationsurkunde hatte er nicht nur für das Prinzenpaar, sondern auch für die Kinderprinzessin mitgebracht.

Der „Thalys” in Roetgen

„Jetzt wissen alle, dass Eis” nicht so schnell schmilzt”, erinnerte der Verwaltungschef augenzwinkernd an das Ergebnis der letzten Kommunalwahl.

Den Tollitäten und allen Narren versprach er, Roetgen zum Nabel der Welt zu machen, denn als Leiter der Eifel-Touristik wolle er dafür sorgen, dass demnächst der Thalys über Roetgen nach Brüssel fährt und die Touristen in Scharen den Urlaub in Roetgen verbringen. Bis zum Aschermittwoch wünschte er mit einem kräftigen „Rüetsche Alaaf” allen eine schöne Zeit - dann wolle er seinen Schlüssel wiederhaben.
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