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Petrus schickt den kleinen Narren jede Menge Sonne

Von: Niko Bellgardt
Letzte Aktualisierung:
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Kinderprinz Tobias I. (Porschen) wird beim Kamellewerfen von seiner Pagin Jule Pütz tatkräftig unterstützt.

Düren. Schon vier Wochen vor den tollen Tagen war Düren das Zentrum des rheinischen Karnevals. Zum dritten Mal zogen die jüngsten Jecken in einem närrischen Lindwurm durch die Innenstadt.

Putzige Mäuse, quicklebendige Kinderbonbons, bunte Clowns und ausgelassene Indianer - über 1000 kleine Jecken waren beim dritten Kinderkarnevalszug mit dabei. Selbst der Heilige Petrus schickte ein breites Grinsen in die Rurstadt und lies die Sonne mit den Teilnehmern und Zuschauern des Spektakels um die Wette lachen.

Punktlich um 14 Uhr hieß es für die 14 Musikkapellen und 26 Kindergruppen in der Schützenstraße „einmal tief Luft holen”, und los ging´s. Mittlerweile säumten nach Angaben der Organisatoren rund 30.000 Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten mit ihren Sprösslingen den Zugweg. Für Prinz Tobias I. (Porschen) und seine Pagin Jule Pütz sollte es ein regelrechter Triumphzug werden, der sich über Zehnthofstraße, Kaiserplatz, vorbei an der Peschschule und durch die Weierstraße entlang der Annakirche und über die Oberstraße zum Markt bewegte.

Bei den Kostümen bewies der Narrennachwuchs viel Phantasie. „Mensch, guck mal die bunten, lustigen Bonbons, das ist endlich mal was für uns Kinder”, begeisterte sich Martina Bühl aus Stockheim über die gelungene Kostümkreation der Tanzschule Kettner.

Teilnehmer und Zuschauer tanzten und schunkelten um die Wette. Ihr Frohsinn wurde auf vielfältige Art und Weise belohnt. Besonders die Kinder durften sich über Wurfmaterial wie Bälle, Stofftiere und Süßigkeiten freuen.

Auch als der Zug sich längst aufgelöst hatte, blieb es auf dem Marktplatz fröhlich und heiter. Mehrere Musikgruppen - Rurwürmer, Bremsklötz und die „Rurzicken” - verwandelten das Areal in eine karnevalistische Arena. Für das Festkommitee Dürener Karneval zogen die Organisatoren Michael Linn und Präsident Helmut Porschen eine erste Bilanz: „Das war ein Feuerwerk am Dürener Karnevalshimmel. Die Gruppen waren super und auch Petrus hat ein Dankeschön verdient.”
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