Niederziers Neue Mitte erlebt eine närrische Premiere

Von: Fred Schröder
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Bürgermeister Hermann Heuser sprach von einem „historischen Tag“: Die Karnevalsgesellschaften „Fidelio“ Niederzier und „Frohsinn“ Oberzier feierten Altweiber zum ersten Mal gemeinsam in der Neuen Mitte. Foto: fjs

Niederzier. Es wächst zusammen, was zusammen gehört. Von einem „historischen Tag“ sprach Bürgermeister Hermann Heuser, als er erstmals auf dem Hartmut-Nimmerrichter-Platz in der „Neuen Mitte Niederzier“ den Straßenkarneval eröffnete.

Historisch auch deshalb, weil erstmals die beiden Karnevalsgesellschaften „Frohsinn Oberzier“ und „Fidelio Niederzier“ gemeinsam in die heiße Phase der Saison starteten. Die beiden Präsidenten Jacky Didolff (Frohsinn) und Johannes Komp (Fidelio) hatten gemeinsam mit dem Bauhof der Gemeinde die Veranstaltung vorbereitet. Gemeinsam führten die beiden Präsidenten auch durch das Programm, das zahlreiche Besucher aller Altersklassen auf den Platz in der „Neuen Mitte“ anzog. Zu Gast war die Karnevalsgesellschaft „Schanzeremmele“ aus Stetternich. In voller Mannschaftsstärke zogen die Stetternicher Narren auf und präsentierten auch ihr Prinzenpaar Heinz I. und Clarissa I. mit ihrem Hofstatt. Sie sorgten dafür, dass es zu der Premiere in der „Neuen Mitte“ auch gleich den „Doppelten Heuser“ gab: Prinz Heinz I. aus Stetternich ist der Bruder des Bürgermeisters.

„Wir fanden, dass es an der Zeit war, in dieser neuen Mitte uns zur Sessionseröffnung mit beiden Gesellschaften zu treffen“, so die Präsidenten.

Und Hermann Heuser sah in der Anwesenheit der Stetternicher „Schanzeremmele“ schon eine Option für die Zukunft. „In Hambach haben sich ja die ‚Böschremmele“ gegründet; wäre schön, wenn demnächst alle Gesellschaften der Gemeinde gemeinsam den Auftakt des Straßenkarnevals feiern würden“. Dem Publikum hat die Premiere gefallen: Aus Ober- und Niederzier zogen Scharen kostümierter Jecken auf den Platz im Herzen der Gemeinde.

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