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Närrischer Frühschoppen der Kemper Gröne

Von: Petra Wolters
Letzte Aktualisierung:
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Ortsvorsteher Ralf Baumann (2.v.r.) proklamierte Prinz Thomas II und Prinzessin Simone (Goertz) mit ihren Adjutanten Kalle Erkens und Robert Geiser (v. l.) sowie Werner Schmidt (r.). Foto: Petra Wolters

Heinsberg-Kempen. Es ist auch in dieser Session ein wahres Feuerwerk karnevalistischer Superlative gewesen, das die KG „Kemper Gröne” als Erfinderin des Frühschoppens in ihrem Festzelt an der Rur abbrannte.

In genau drei mal elf Programmpunkten präsentierten Vorsitzender Kalle Erkens und Präsident Guido Peters allein 16 Gastgesellschaften auf der Bühne. Die solo angereisten Tanzgruppen mitgerechnet, wirbelten allein rund 600 Tänzer übers Kempener Parkett. Nach dem Einmarsch von Trommler-, Pfeifer- und Bläsercorps mit dem Elferrat verabschiedete Peters Vorjahresprinz Joachim I und Prinzessin Karin (Litzenberger), bevor sich Thomas II und Prinzessin Simone (Goertz) als die neuen Tollitäten der „Gröne” auf den Weg zur Bühne machten.

Proklamation in Reimform

Erstmals übernahm Ortsvorsteher Ralf Baumann die Proklamation und folgte der Tradition seines Vorgängers, Ehrenpräsident Walter Geiser, dies in Reimform zu tun. „Nun steh ich hier oben hinter diesem Pult, und bin das Ganze auch noch selber Schuld”, schmunzelte er. Er ließ Lebenslauf und Vereinsaktivitäten des Paares Revue passieren, bevor er das an das Jagdhobby des Prinzen angelehnte Motto der Session verkündete: „Met Halali un Kempe Helau, loate wer se rud, de Sau”.

Nach Tanzmariechen Mila Heuter und der Prinzengarde der „Gröne” waren dann als erste die „Sankhase” aus Myhl auf der Bühne zu Gast. Es folgten im Laufe des Tages als Heinsberger Gesellschaften die „Drömmer Hahne”, der Heinsberger Karnevalsverein (HKV), die „Püescheler Klompe”, die „Karker Rabaue”, die „Brööker Waaterratte”, „La Strada Olé”, die KG „Grasbürger”, der „Wooder Wend”, die „Ongerbröker Kohmule” und die „Kerkever Jecke”. Heinz-Leo Heinrichs als Präsident des Komitee Heinsberger Karneval (KHK) übergab zwischendrin den Orden des KHK an Prinz Thomas II, an Kalle Erkens und Guido Peters sowie an Geburtstagskind Walter Geiser.

Von jenseits der Stadtgrenzen kamen die Süsterseeler „Kleischötte”, die „Kluser Pappmule” und die „Boggeder Jröne”. Dazwischen waren weitere Tanzmariechen und die Tanzgruppen der „Kemper Gröne” auf der Bühne aktiv, mit Annika Jütten und Jenny Scherrers sowie mit den Gruppen „Sunshine”, „Fantasy” und „Mirage”. Aus Aphoven kamen zudem die Showtanzgruppen „Mystery” und „Moonlight”, von der DJK Gillrath die Gruppe „Iquana” und aus Schierwaldenrath die Gruppe „Pure Poison”.

Den Schlusspunkt setzten traditionell die „Biemösje” aus dem niederländischen Posterholt.
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