Aachen - Karnevalisten wollen schon vor dem elften Elften „Jecke wecke”

Karnevalisten wollen schon vor dem elften Elften „Jecke wecke”

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
Letzte Aktualisierung:
aakbild
Wiedergewählt: die alte und neue Führungsmannschaft des Ausschusses Aachener Karneval (AAK) mit Vizepräsident Willi Schillings, Präsident Wilm Lürken, Schatzmeister Peter Brust und Vizepräsident Axel Wichterich (von links).

Aachen. Kritisches, aber auch viel Erfreuliches trug AAK-Präsident Wilm Lürken in seinem Rechenschaftsbericht bei der Jahreshauptversammlung vor. „2008 ist ein erfolgreiches Jahr in der Arbeit des Ausschusses Aachener Karneval gewesen,” konstatierte er.

Weiter bestehe aber ein Missverhältnis zwischen Aufwand und Nutzen beim Sessionsauftakt am Elften im Elften.

Sessionsstart am 7. November?

Um eine stärkere Beteiligung der Bevölkerung zu erreichen, schlug Lürken als „letzten Versuch” vor, die Auftaktveranstaltung „Vür wecke Öcher Jecke” auf den Markt zu verlegen.

„Wenn Aachen feiert, dann immer auf dem Markt”, begründete er den Vorschlag. Falle der 11. November auf einen Wochentag, so soll außerdem der Start in die fünfte Jahreszeit auf den vorangehenden Samstag verlegt werden, denn nur wenige wären bereit, für die Veranstaltung eigens einen Urlaubstag zu nehmen.

In diesem Jahr wäre es dann der 7. November. Einspruch dagegen legte Elsässer-Präsident Ingo Wahlen ein, denn dieses Wochenende sei seit Jahr und Tag für den Ball der Kinder- und Jugendmariechen festgelegt.

„Wir können uns nicht gegenseitig die Kundschaft nehmen”, so Wahlen. Klärungsbedarf ist angezeigt.

Kritisch beleuchtete Lürken, dass einige Präsidenten zum Ball der Mariechen Teilnehmerinnen anmelden, die nicht Mitglied ihrer Vereine sind. „Das ist übel aufgestoßen. Die am Ball teilnehmenden Tanzmariechen müssen die ganze Session über für einen Verein tanzen”, sagte der AAK-Chef und drohte Disqualifikation für diese Mariechen an und eine Sperre für die Vereine.

Kinderkarneval ist „Juwel”

Doch es gab auch Gutes im Jahresbericht. „Der Aachener Kinderkarneval ist unser Juwel”, hieß es. Applaus erhielten dafür der Leiter des Arbeitsausschusses Wolfgang Radermacher und sein AKiKa-Team, ebenso wie die St. Georg-Pfadfinderschaft, die kurzfristig als Sammler bei den beiden Karnevalszügen eingesprungen war.

Unbeanstandet und von den beiden Kassenprüfern Cornel Thewis und Ingo Wahlen als „äußerst professionell und korrekt geführt” bewertet, blieb der Kassenbericht für das Jahr 2008 von Schatzmeister Peter Brust.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert