Aachen - Karneval feiern ohne Alkohol und Rausch

Karneval feiern ohne Alkohol und Rausch

Von: Anke Hinrichs
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Die Fete ist schon beinahe legendär: die Undergroundparty ohne Alkohol für Kinder und Jugendliche am Fettdonnerstag. Am 3. März findet sie von 13 bis 18 Uhr zum ersten Mal im Jakobshof statt.

„Wir sind sehr froh, diese Location gefunden zu haben, denn viele Betreiber schreckt eine solch große Gruppe der zwölf- bis unter 18-jährigen”, sagt Brigitte Drews, Abteilungsleiterin des Fachbereichs Soziale Dienste und Jugendpflege, der auch in diesem Jahr wieder als Veranstalter der Party auftritt.

Kooperationspartner Rick Opgenoort vom Jakobshof fehlt es denn auch nicht an Zuversicht: „Der Jakobshof ist von seinem Prinzip so angedacht, dass sich in ihm alle Leute von 12 bis 90 Jahren wiederfinden, das hier ist der ideale Ort für die Undergroundparty”.

Die Veranstalter rechnen mit rund 1000 Kindern und Jugendlichen, die über den Tag verteilt in die Stromgasse kommen werden. „500 Personen dürfen hier rein, pro Quadratmeter sind das zwei Menschen”, sagt Opgenoort lachend. Damit die Zahlen immer stimmen, wird an den Aus- und Eingängen fleißig gezählt - und kontrolliert.

„Gerade ältere Jugendliche schmuggeln gerne Alkohol mit rein, aber wir stehen ja dafür, dass die Kultparty eine Feier ohne Alkohol ist”, so Drews.

Zur Verstärkung haben sechs Mitarbeiter eines Securitydienstes ein scharfes Auge auf die jungen Gäste, unterstützt werden sie von 20 Mitarbeitern der Polizei und des Ordnungs- und Jugendamtes, die sich alle im Bereich Jakobshof, Stromgasse und in den umliegenden Straßen aufhalten, um eventuelle Streitereien zu schlichten oder Alkoholkonsum außerhalb der Lokalität zu verhindern.

Drinnen legt ein DJ auf, und im großen Raum des Jakobshofes kann dann ordentlich abgetanzt werden. Suchen die Jugendlichen ein ruhigeres Plätzchen, so können sie sich in die übrigen Kneipenräume zurückziehen.

Eine durch und durch sichere Fete also? Drews und Opgenoort bestätigen das. Die Undergroundparty, die seit 1995 zunächst in der Bushofunterführung (daher der Name) und dann im Königkeller stattgefunden hat, sei bisher immer gut, sicher und ohne Zwischenfälle verlaufen, so dass viele Kinder und Jugendliche auch aus anderen Stadtteilen zu diesem Event nach Aachen anreisten. Überdies biete der Jakobshof erstmalig in der Geschichte der Undergroundparty ausreichend Platz und angenehme Temperaturen. Das alles liegt den Veranstaltern am Herzen, denn man wolle so viele Kinder und Jugendliche wie möglich erreichen.

Eintritt und Garderobe sind daher frei, lediglich ein Euro pro Getränk ist fällig. Drews will den Kindern und Jugendlichen damit vor allem eins zeigen: „Ihr seid uns sehr wichtig und wir möchten, dass ihr Karneval im richtigen Rahmen feiert”.
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