Jetzt hat Helmut Etschenberg Haare auf dem Kopf

Von: Jan Mönch
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Das Ehrentoupet der Lustigen Oecher Figaros für den Städteregionsrat Helmut Etschenberg. Figaro-Präsident Hans Montag (rechts) und Figaro-Geschäftsführer Gerd Ramlow und die anderen Mitglieder des Elferrates verabschiedeten sich am Schluss mit Taschentüchern winkend. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Dass das Ehrentoupet der Lustigen Oecher Figaros geeignet ist, Damenherzen höher schlagen zu lassen, ist eine altbekannte Tatsache.

Und abgesehen davon sorgt es bei der alljährlichen Galasitzung der jecken Haarformer im Eurogress dafür, dem Geehrten Dank und Verbundenheit in den höchsten Tönen zu entlocken: „Der Glatzkopf, der die Glatze föhnt, hat mit dem Schicksal sich versöhnt”, dichtete so auch der Preisträger mit der laufenden Nummer 27 bei seiner Aufnahme in den illustren Kreis der Ehrentoupetträger.

Mit 30 Jahren in die Eifel

Der Frischgekürte wurde 1947 im Frankenberger Viertel geboren, zog mit 30 Jahren in die Eifel und ist heute der erste Städteregionsrat in der noch jungen Geschichte des Verbunds aus Stadt und Kreis Aachen: Helmut Etschenberg.

Und kaum war die Zweitfrisur fachgerecht auf der Plaat des Christdemokraten justiert, zeigte dieser auch schon, wie man selbstbewusst mit der allzu männlichen Alterserscheinung umzugehen hat: „Ich sage Ihnen: Wo Hirn wächst, da muss Haar weichen.”

Nicht weiter verwunderlich, dass unterhalb der Tonsur des Wahl-Eifelers sogleich Wunschträme politischer Natur angekurbelt wurden: „Ich erhalte einen Preis für etwas, das es gar nicht gibt” - wie viel angenehmer denn der Politikbetrieb wohl wäre, wenn sich dieses Muster auf Haushaltslöcher übertragen ließe? Nicht nur Moderator Hans Montag stellte bei seiner leider letzten Sitzung als Präsident der Figaros fest: Das passend zum Restbestand an Etschenberg´schem Haupthaar in edlem Silbergrau hergestellte Stück steht dem Städteregionsrat mehr als gut zu Gesicht.

Ebenso verhält es sich mit dem schokoprintenbraunen Kopfschmuck, den der Hersteller Herzig vergangene Session für Vorjahrespreisträger Michael Nobis, Inhaber der allseits bekannten Bäckereikette, hergestellt hat.

Diesem war es eine Ehre, die Laudatio auf seinen Nachfolger zu halten. Ein „Vorreiter für die gemeinsame Sache all derer, die mit dem AC-Kennzeichen durch die Lande fahren”, sei der Geehrte. Und was ihm auf dem Kopf fehlt, das mache er durch „Engagement und Ideen für unsere Region in seinem Herzen” spielend wieder wett. „Du darfst dich also freuen, du Eifeler.”
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