Haaren befindet sich zwei Tage im jecken Ausnahmezustand

Von: Silke Peters und Günther Sander
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Kleiner Stadtteil, drei Karnevalsgesellschaften: Haaren ist mit Jecken reich gesegnet - was auch die KG Hooreter Frönnde einmal mehr unter Beweis stellt. Foto: Dirk Salm

Haaren. „Vür sönd, wie vür sönd” - so lautete das Motto des diesjährigen Karnevalsprinzen in Haaren. Ein bisschen zu sehr, wie es immer war, zeigte sich das Öcher Wetter. Der Höhepunkt des Straßenkarnevals bekam so leider nicht den Sonnenschein, den er verdient hätte.

Trüber Himmel und leichter Nieselregen begleitete den närrischen Lindwurm durch Haaren. Tollität Alexander I. nahm es gelassen. „Alle so zu nehmen, wie sie sind” - das solle das Motto seiner Session zum Ausdruck bringen. Das galt wohl auch für das Wetter.

Jedes Jahr veranstaltet Alexanders Verein, die KG Hooreter Jonge, den Umzug. Mit einem eigenen Wagen vertreten war auch die Kindergarde der KG. Fester Bestandteil des Zuges waren auch in diesem Jahr die Löstigen Haarbachtalerinnen. Unter anderem mit unterwegs waren außerdem die freiwillige Feuerwehr Haaren und die Hooreter Frönnde. Diese hatten sich als fleißige Bienen verkleidet.

Schon tags zuvor gab es auf dem Haarener Markt den Straßenkarneval der Hooreter Jonge. Da tanzte ein Scheich in Blau, ein Cowboy klatschte in die Hände, ein Braunbär fotografierte und eine rassige Tigerin zeigte ihre Krallen, drückte Prinz Alexander I. ein dickes Küsschen auf die Prinzenwangen. Und weil es so schön war, sangen alle kräftig den Hit der Kölner Räuber „So lang die Boks noch hält”.

Pünktlich um 11.11 Uhr zeigte sich dat Sönnchen, da strahlten Präsident Hans Kals und seine Hooreter Jonge über beide Backen. Weil das so schön war, schienen sie vor Freude fast abzuheben, denn immer wieder erklang das „Fliegerlied”.

Die „Euro-Band” heizte auf der Wagenbühne kräftig ein. Schlag auf Schlag präsentierten sich die Hooreter Frönnde, die Löstigen Haarbachtalerinnen, der KV Immer Plaaan, die Narrengilde, die KG Lemonas, das Dreigestirn der KG Lichtenbusch, die Schwarz-Rot-Trompeter und natürlich Aachens Narrenherrscher Thomas I. mit Gefolge. Da bilanzierte Hans Kals zufrieden: „Das war wieder Karneval mit Herz.”
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