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„Fire Devils” tanzen sich in Narren-Herzen

Von: hama
Letzte Aktualisierung:
Langbroich
Strahlende Gesichter gab es bei der Sitzung in Langbroich nach einer tollen Vorführung der Fire Devils. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt-Langbroich. Hätte man Punkt 13 des Programms bei der Kappensitzung der „Langbröker dicke Flaa” an den Anfang gestellt, wären alle Narren spätestens nach der Tagesschau zu Hause gewesen. Eine Karnevalssitzung im Schnelldurchgang präsentierten nämlich die „Scheikos” und begeisterten die Jecken in der vollbesetzten Bürgerhalle.

Der Karnevalsverein mit Präsident Wilfried Gossen an Spitze war kaum mit Prinz Hans-Werner Bender und seiner Lieblichkeit Margrit Gossen eingezogen, als die Dorfspätzchen mit der Garde den ersten tollen Tanz vor der gemalten Kulisse der Dorfkirche, eingerahmt durch die Ortschaften Langbroich und Harzelt, auf die Bühne brachten.

„Schenkewuescht” (Jens Fleischer) und „Läverwuescht” (Björn Küsters) taten das ihre, um die Stimmung im Hause zu halten. Gut, dass die Bühne so groß war, denn die „Fire Devils” tanzten sich akrobatisch in die Herzen der Zuschauer. Von Hemmschwellen und Schüchternheit, vom Kennenlernen und der Hochzeitsreise erzählte Thomas Jansen als Purzel dem Narrenvolk. Nicht nur die Geschichte, wie ein Londoner Taxifahrer seine Frau in Hastenrath kennengelernt hat, begeisterte. Sieben Zwerge einer ganz besonderen Bauart wurden unter großer Geheimhaltung auf die Bühne gebracht, um dann auf dem Tisch zu tanzen.

„Honderküetels Lämp”, alias Willi Jütten, ist ein Urgestein im Langbroicher Karneval und pflegt die selten gewordene Art der freien Rede. Dabei spricht er über all die Geschichten, die sich im vergangenen Jahr im Dorf zugetragen haben. So erfuhr die Damenwelt zu ihrem Entsetzen, dass Fritz Sonnenschein nun wohl endgültig vom Singlemarkt gestrichen ist. Die „Dorfspatzen” sangen später über die Geschichten aus dem Dorf. Heinz Mols als „bayrisches Cowgirl” sorgte zusammen mit Roland Mertens, Martin Randerath und Alfred Mathar für Stimmungslieder. „Unique” tanzte hervorragend, und die „Quetschbüllsänger” aus Hastenrath sorgten für beste Unterhaltung, bevor das Männerballett bekannt schwerfällig und ungelenk auf der Bühne den 22. Geburtstag feierte.

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