Deiters

Feines Näschen für den Zeitgeist

Von: ch
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Stark dank der Kräfte aus eigenen Reihen: Präsident Jürgen Frings (hinten Mitte) und die Langerweher „Döppesbäckere” zelebrierten mit dem Nachwuchs aus den Garden in der Kulturhalle ihres Heimatortes das Jecksein. Foto: Hahn

Langerwehe. Von Null auf Jeck schalten sie im Handumdrehen. Und sie sind besonders stark, wenn die eigenen Kräfte aufmarschieren. Will sagen: Um die Zukunft der „Löstige Döppesbäckere” muss es niemand bange sein. Das jedenfalls bewies die Kappensitzung der Narren um Präsident Jürgen Frings und den 1. Vorsitzenden Hubert Gasper. In der Kulturhalle bewiesen die „Döppesbäckere”, dass sie den Vergleich nicht zu scheuen brauchen.

Sogar bei der Bühne bewiesen die Gastgeber, wie sehr sie ein feines Näschen für den Zeitgeist haben: Ehrenpräsident Robert Wamig, der mit seiner Frau auch die Orden entwirft, hatte für den Hintergrund zwei Triebwagen der Euregiobahn gewählt, die seit kurzer Zeit über Langerwehe hinaus nach Düren fährt.

Vor diesem Hintergrund setzte nicht zuletzt der Nachwuchs aus den eigenen Reihen Akzente: die „großen” Mariechen etwa, zu denen auch die Tochter des Vorsitzenden, Anne Gasper, gehört, sowie Garden, die von Anne und ihrer Mutter Marlene Gasper betreut werden - ein Engagement, für das eine Ehrung nicht ausblieb.

Mit dem starken eigenen Einsatz war es aber nicht getan. Für temperamentvolle musikalische Unterstützung sorgte die Feuerwehrkapelle Luchem unter Leitung von Martina Keller. Ihre närrische Unterstützung bekundeten zudem eine Reihe von Gastgesellschaften, genauer: die „Pannebäckere” aus Langerwehe, die „Kreechelberger Funken” aus Schlich mit Prinzessin Sabine I., die Frenzer „Burgnarren”, die Rot-Weißen aus Pier und eine Abordnung der KG Heistern.

Sie alle freuten sich mit den Jecken über ein abwechslungsreiches Programm, zu dessen Glanzlichter unter anderem Büttenredner Alfred Wings alias „Der Lange” aus Eschweiler (mit allerlei Deftigkeiten aus einem Karnevalsverein), die Stimmungsmusiker von „Peffer & Salz” aus Düren und - wiederum aus Eschweiler - das Tanzcorps „Höppe Krötsch” gehörte.

Der Sympathie des gut gelaunten Publikums konnten sich alle Beteiligten sicher sein. „Alaaf”-Rufe, Raketen, Zugaben und andere Symbole bildeten eher die Regel als die Ausnahme.
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