Aachen - Ein neuer Marsch ehrt die Prinzengarde

Ein neuer Marsch ehrt die Prinzengarde

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
Letzte Aktualisierung:
prinzengardebild
Start der Jubiläumssession: Die Prinzengarde bekam einen neuen Marsch. Aber auch verdiente Mitglieder wurden auf dem Herrenabend geehrt. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Im historischen Gemäuer des Marschiertores eröffnete die Prinzengarde der Stadt Aachen mit einem Herrenabend ihre Jubiläumssession zum einhundertjährigen Bestehen.

Es wurde ein Auftakt, der Geschichte schrieb, denn der Senat der Garde hatte es sich nicht nehmen lassen, dem Jubilar einen Gardemarsch zu schenken. Und wer hätte ihn besser komponieren und texten können, als ein Gardist und ein Ex-Prinz selbst.

Es war Horst Hermanns, aus dessen Feder dieser zündende und mitreißende Marsch stammt, den er schmissig zusammen mit Dieter Koch und Hans Beuel vorstellte. Zur Eröffnung des Herrenabends hatte Kommandant Markus Bongers an das Gründungsjahr 1910 erinnert, als sich 13 Geschäftsleute aus der Pontstraße zu einem Reitverein zusammenschlossen.

Der Tradition folgend hätte der Sessionsorden vorgestellt werden müssen, war jedoch noch nicht geliefert worden. Schöpfer dieses Schmuckstücks ist nun bereits im elften Jahr Josef Esser, der den designierten Prinzen Karneval als Adjutant begleitet. Zum Trost verlieh der Kommandant im Verlauf des Abends Printenorden, mit dem Sebastian Schumacher als Hofbäcker des Hofstaats eingesprungen war. Mit „echten” Ehrenorden wurden jedoch langjährige und verdiente Gardisten ausgezeichnet: Michael Wollscheid, Egon Klinkenberg, Dirk und Manfred Geller sowie Markus Bongers (silberner Lorbeerkranz), Albert Faber, Bernd Schleicher, Manfred Czarlay (goldener Lorbeerkranz), Wilfried Mandelartz (Verdienstorden), Günter Stroh, Herbert Weißkirchen, Stephan Eldracher, Helmut Koch (Sonderorden), Dirk Trampen (Sonderorden in Silber) und Josef Esser (Sonderorden in Gold).

„Im Karneval feiern wir nicht nur gemeinsam, sondern frieren auch gemeinsam”, erklärte Penn-Kommandant Jürgen Brammertz als Hausherr des Marschiertores und überbrachte für alle Gardisten einen Sack voller Schals mit der Aufschrift: „Oecher Frönde” sowie den Symbolen beider Garden.

Für bunte Unterhaltung sorgten: die Kohlscheider Mafia, Prinzengardist und Ex-Prinz Rolf Braun als Redner, Harald und Udo Jansen als „Nostradamus - Visionäre” sowie singend und amüsant plaudernd die designierte Tollität Dirk IV. Trampen mit seinem Hofstaat.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert