Dürens Orchideensonntagszug geht um 14 Uhr los

Von: sis
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Ob auf der Tribüne oder auf der Straße: Spaß haben die Dürener mit ihrem Zug am Sonntag.

Düren. „Es ist soweit: Die Ampeln für den Zoch stehen wieder auf Grün”, freut sich Hans-Jürgen Sures. Der ist Zugleiter des Dürener Zuges und fiebert wie viele tausend Karnevalisten Sonntag entgegen: „Die Wagenbauer waren fleißig, die Kostüme sind fertig, das Wurfmaterial besorgt: Der Orchideensonntag kann also kommen!” Dann mal los.

Dreieinhalb Stunden wird sich der närrische Lindwurm durch die Dürener Straßen wälzen. Seine Länge ist beachtlich: Ungefähr 5,5 Kilometer ist der Karnevalszug lang, der sich ab 14 Uhr von der Josef-Schregel-Straße in Bewegung setzt.

Fast 2000 uniformierte Narren und kostümierte Karnevalisten werden losmarschieren. Begleitete werden sie von gut 500 Musikern, die sich vorgenommen haben, die Stimmung von der Straße zu den Zuschauern auf den Gehwegen und in der Fußgängerzone schwappen zu lassen.

Zu sehen bekommen die Narren am Rand einiges: Mit von der Partie sind 24 Komitee- und Motivwagen. Sie werden gezogen von Traktoren. Aber auch mit 20 Pkw und Kleinbussen wird den Marschierenden geholfen. Sie verbreiten närrischen Frohsinn für ihre Majestäten: Denn logischerweise sind Kinderprinz Tobias I und das Prinzenpaar Rolf und Petra die wichtigsten Zugteilnehmer.

Sie werfen von ihren Wagen nicht nur Kusshändchen, sondern lassen auch Kamelle und anderes Wurfmaterial regnen. Dich nicht nur sie sind freigiebig: „Unsere Zugteilnehmer, die ihr Wurfmaterial selbst bezahlen, haben wieder für reichhaltiges und vielfältiges Wurfmaterial gesorgt”, sagt Hans-Jürgen Sures und zählt auf: Fuß- und Handbälle, Papiertaschentücher, Schokolade, Sträußchen und Blumengebinde, Plüschtiere, Waffeln und Chips und vieles andere mehr werden auf das närrische Publikum niederprasseln.

Im vergangenen Jahr verteilten die Dürener Karnevalisten freigiebig an die rund 100.000 Zuschauer entlang der Strecke, auch an die auf der Tribüne: Denn wieder wird auf dem Markplatz gegenüber Cafe Jungbluth auf aus erhöhter Position geschunkelt und gesungen werden können, bis der letzte Zugteilnehmer die Tribüne passiert hat.

Wer dann noch nicht genug vom karnevalistischen Treiben hat, ist ins Haus der Stadt geladen: Dürens Orchideensonntagszug findet dort seinen Ausklang.
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