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Die Weichen für den „Zoch” sind gestellt

Von: Dietmar Engels
Letzte Aktualisierung:

Düren. Auch in Düren fiebern die Karnevalisten und das ganze Narrenvolk dem Höhepunkt der fünften Jahreszeit entgegen. Und das ist natürlich der große „Zoch” am Orchideensonntag.

Alle Weichen dafür sind gestellt und alle Beteiligten hoffen jetzt auf erträgliches Wetter. In wochenlanger Arbeit wurden die Prunkwagen des Festkomitees und etlicher Karnevalsgesellschaften auf Hochglanz gebracht. Manche sind völlig neu gestaltet worden. Gezogen werden die Gefährte wie gewohnt von Traktoren.

Die Aufstellung erfolgt wie gewohnt im Bereich rund um das Haus der Stadt. Abmarsch ist gegen 14 Uhr. Seit Mittwuch weisen Schilder darauf hin, dass in etlichen Straßen ab 12 Uhr ein absolutes Halteverbot gilt. Weite Teile der engeren Innenstadt werden für den Zug bis zum späten Nachmittag für den Verkehr gesperrt, damit die Narren sicher feiern können.

Die Zahl der Parkplätze rund um das närrische Geschehen sind begrenzt. Festkomiteepräsident Peter Körner gibt in diesem Zusammenhang zu bedenken: „Mit Bus und Bahn ist man besser dran”.

Der rund 5,5 Kilometer lange Zugweg bleibt gegenüber den Vorjahren unverändert (siehe nebenstehende Grafik). Auf dem Marktplatz gibt es auch Kostengründen diesmal keine Tribüne. Dennoch wird der vorbei ziehende närrische Lindwurm von einem Bühnenwagen fachlich von Manfred Schall („Ahle Schlupp” Kreuzau) kommentiert. Auch gibt es so etwas wie einen „närrischen Biergarten” und an einigen Imbissständen kann man den kleinen Hunger stillen.

An der Ecke Zehnthofstraße/Schenkelstraße löst sich der Zug auf. Zu Fuß geht es dann weiter zum Haus der Stadt, wo die beliebte Abschlussparty stattfindet. Auch dort ist für Speis´ und Trank sowie Musik gesorgt.

Rund 500 Musiker in 18 Kapellen sowie rund 2000 Uniformierte Karnevalisten sind am Sonntag unterwegs. Es gibt 22 Komitee- und Motivwagen, hinzu kommen 25 Pkw und Kleinbusse. Mit von der Partie ist auch eine Musikgruppe und das Festkomitee der französischen Partnerstadt Valenciennes.

„Klasse satt Masse”

Für das Wurfmaterial sorgen die Zugteilnehmer zum weit überwiegenden Teil aus der eigenen Tasche. Das Spektrum reicht von Kamelle über Sträußchen, Schokolade und Plüschtiere bis hin zu Waffeln und Kartoffelchips. Dabei gilt das Motto „Klasse statt Masse”.

Für die nötige Sicherheit sorgen Beamte der Polizei, Feuerwehrleute und Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes.
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