Die Penn macht erst um 5 Uhr das Licht aus

Von: Gerd Simons
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Neä, wie schönn: Beim Penn-Ball ging es herzlich Foto: Schmitter

Aachen. Jürgen Brammertz, Kommandant der Stadtgarde Oecher Penn, hatte seiner Truppe zum ersten und einzigen Mal während dieser Session Marscherleichterung befohlen und auf die strenge Uniformvorschrift der Oecher Penn verzichtet.

Der Grund: Der legendäre Penn-Ball des 1857 gegründeten Vereins stand auf der Tagesordnung, und die Penn-Soldaten kramten ihre ureigensten Karnevalskostüme aus dem Schrank. Einziges Erkennungszeichen an diesem Abend war das Penn-Schiffchen auf dem Kopf der Penn-Soldaten.

Einige „Penner” reanimierten die KG Blau-Gelbe Schlubben Kalterherberg aus einem alten Penn-Showblock und marschierten im Kollektiv durch die Räume im Eurogress.

Und eine Gruppe um Michael Cosler zeige sich sportlich und trat als „Mirgit Büller Schauballätt - die Indi-Penn-Dänz Dänzers” auf.

Rund 2500 Jecken hatten sich beim „Penn-Ball” im Eurogress eingefunden. Das Eurogress selbst war zu einem Musentempel heißer Rhythmen geworden, in dem sechs Live-Bands Herz und Beine der Narren zum Schwingen brachten.

Im Europasaal rockten „Elan” und Stadtgeflüster”. „Night in Paris” und „Ilex” sorgten im Foyer mit Partymusik für Hochstimmung und im Foyer des Brüsselsaals bediente das Trio „Surprise” die Tanzwütigen mit zünftiger Stimmungsmusik.

Dichtgedrängt standen die Rockfans im Brüsselsaal und ließen sich von Rock- und Pop-Musik der „Rain City Rollers” zum Tanzen und Rocken animieren.

Beim Erklingen von „Hurra, tsching bumm, die Prinzengarde ist da” drängte alles in den Europasaal, um Prinz Thomas I. die Ehre zu erweisen.

Stimmlich heftig angeschlagen, sangen sich Thomas und sein Hofstaat durch ihr Repertoir. Mit Ditze Wensing hatten sie einen Sänger aus Bielefeld mitgebracht, der Robin Williams gekonnt imitierte. Bis weit in die frühen Morgenstunden tobte im „Ich bin mit dem Penn-Ball 2009 absolut zufrieden.

2500 Gäste haben friedlich und ohne Zwischenfälle gefeiert. Ich freue mich schon auf 2010”, sagte der begeisterte Penn-Musikmeister Georg Cosler, der gegen 5 Uhr im Eurogress das Licht ausmachte.
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