Heinsberg - Der neue Orden für die Session 2009/2010

Der neue Orden für die Session 2009/2010

Von: Petra Wolters
Letzte Aktualisierung:
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Dieses Jahr leider ohne Stadtprinz aber mit Ehrzeichen: Zur Vorstellung des neuen Ordens des Komitee Heinsberger Karneval im Rathaus hatten Komiteepräsident Heinz-Leo Heinrichs und Bürgermeister Wolfgang Dieder (vorne, 4. und 5.v.l.) gemeinsam eingeladen. Foto: Petra Wolters

Heinsberg. Der Heinsberger Löwe in der Mitte und rundherum die Vereinswappen der zwölf Karnevalsgesellschaften, die dem Komitee Heinsberger Karneval (KHK) angehören: So präsentiert sich der neue, von Ehrenpräsident Hanns Back gestaltete Orden für die aktuelle Session.

Bürgermeister Wolfgang Dieder und Komiteepräsident Heinz-Leo Heinrichs hatten am Freitag für 11.11 Uhr den Vorstand des KHK und dessen Ehrenmitglieder sowie Vertreter von Rat und Verwaltung ins Heinsberger Rathaus eingeladen, um ihn erstmals öffentlich zu präsentieren.

„Leider können wir hier in diesem Jahr keine Stadtprinzen vorstellen”, ergriff Dieder als Hausherr zuerst das Wort. „Aber ich glaube, dass wir trotzdem gut durch die Session kommen.” Dabei gab er sich recht zuversichtlich, in der Karnevalssession im kommenden Jahr wieder einen Stadtprinzen, ein Prinzenpaar oder ein Dreigestirn im Rathaus begrüßen zu können.

Heinrichs machte kein Hehl daraus, dass die Finanzen auch den Karnevalisten Sorgen bereiten. „Die Finanzkrise kennt auch bei uns Narren kein Pardon und zeigt sich äußerst humorlos”, erklärte er.

Dennoch müssten alle Beteiligten dafür Sorge tragen, dass der Karneval seine Einzigartigkeit sowie seine regionale Vielfalt bewahre und sich von der allgemeinen Unterhaltungsindustrie abhebe, erklärte Heinrichts, bevor er schließlich den neuen Orden vorstellte. „Der aktuelle Sessionsorden des Komitees greift den symbolhaften Stil der Orden wieder auf”, erklärte er und verkündete sein Motto: „Mit Alaaf, Helau und Olé, auch ohne Stadtprinz tragen wir das Komitee.”

In diesem Kontext sehe er die Karnevalsvereine auf einem guten Weg, traditionsbewusst und offen für neue Strukturen und Veränderungen.
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