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Der Freistaat Tenholt rollt an

Von: hewi
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Da hopst der Affe und tanzt die Schlange: Diese Afrikaner aus Granterath hatten sich mit ihren Kostümen und dem Wagen besonders viel Mühe gegeben. Foto: Koenigs

Erkelenz-Granterath. Der Granterather Zug beginnt traditionell mit dem Zugfrühstück in der Mehrzweckhalle, wo die Jecken um Karl Mones noch einmal Kraft tankten.

Mit von der Partie war auch diesmal wieder der Schirmherr Preben Torrek, der extra aus Dänemark angereist war, um den Jranktere Karneval zu feiern. Dazu hatte er in den letzten 14 Tagen rund 3600 Kilometer zurückgelegt, wie Mones zu berichten wusste.

Um 14.11 Uhr gab er vom Haribo-Wagen der Gerderather Gruppe „Kings for five days” den Startschuss zum Jubiläumsumzug (dreimal 11 Jahre). Rund 60 Gruppen waren mit Motivwagen und zu Fuß dem Ruf der Granterather Jecken gefolgt und wollten es so richtig krachen lassen. Vorneweg fuhr mit der Zugnummer 01” wie immer der Dorfpolizist Peter Banritzer.

Ihm folgten die Borschemicher Neandertaler, die „Sterrekicker” vom TV 1910, der „Gerderhahner Hennenstall”, die Hetzerather Camper mit ihrer Hommage an Michael Schumacher und die „Katzemer Eiszeit”, um nur einige der fantasievollen Motivwagen zu nennen, die sich dem närrischen Lindwurm angeschlossen hatten. Aus Matzerath war eine Abordnung von „Marios gekommen, die dem gleichnamigen PC-Spiel entsprungen zu sein schienen.

Das „blauweiße Meer” der Erkelenzer EKG wurde von den Möhneleut angeführt. Stammgäste auf den Straßen Granteraths sind die Nachbarn aus Tenholt, die diesmal als rollender „Freistaat Tenholt” angerückt waren.

Der Schneematsch konnte die Jecken nicht abschrecken, die entlang der Zugstrecke die Straßen säumten und ihrerseits für eine gute Stimmung sorgten. Die Temperaturen spielten leider nicht so mit wie in den vorherigen Jahren. Statt Sonnenschein gab es kalte Füße von unten, dazu zaghaften Schnee von oben. Hoch im Kurs standen der Wilde Westen, Wicki und die starken Männer sowie die praktischen Tierkostüme, in denen man es wenigstens ordentlich warm hatte.

vertreten war auch die bevorstehende Fußballweltmeisterschaft, der einige Wagen gewidmet waren. Erfreulich war auch, dass diesmal Techno und ähnliche Musik kaum von den Wagen herab zu hören war. Da fehlten dann etwas die Musikkapellen, die nur schwach vertreten waren. Die Kückhovener Trommler marschierten aber ebenso mit wie die Musikzüge aus Wegberg und Baal und der Granterather Musikverein.
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