Der „Ersten Großen” gelingt der Appell

Von: Eva Kaußen
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Stolberg. Der „General Appell” der KG Erste Große war ein voller Erfolg. Die inoffizielle Sessionseröffnung, die dieser „Appell” im eigentlichen Sinne darstellt, am vergangenen Wochenende im Burghoftheater war vollgepackt mit vielen interessanten Darbietungen und ausgelassener Stimmung. Die Leitung an diesem Abend übernahm Stadtkommandant Rüdiger Fröschen.

Beim traditionellen „Stippefütchentanz” der Garde gab es ein neues Gesicht: Sabrina Kreitz (17), die neue Marie der KG.

Jürgen B. Hausmann tritt auf

Sie zeigte an diesem Abend auch großes tänzerisches Können mit einer akrobatischen Darbietung. Außerdem gefiel auch die Jugendtanzgarde selbst auf der kleinen Bühne mit einem flotten Auftritt inklusive Zugabe.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Auftritt des Komikers Jürgen B. Hausmann, der mit seinem Programm jedem im Saal ein Lachen aufs Gesicht zauberte. „Ich muss gleich nach Köln, am liebsten würde ich hier bleiben, ich find das so gemütlich hier”, betonte Hausmann zum Ende seines Auftrittes.

Für ausgelassene Stimmung sorgte auch die Gruppe „Jód Jek” aus Kerkrade: Mit ihrer unkomplizierten Art, lautstarken Liedern und innovativen Kostümen ließen die Zuschauer sie erst nach der dritten Zugabe gehen. Auch die Verständigung war kein Problem, auf Platt verstand man sich schließlich ohne Probleme mit den niederländischen Stimmungsmachern.

Das Köln Medley kam ebenfalls sehr gut beim Publikum an. Als dann noch der zukünftige Prinz Thorsten I. (KG De Wenkbülle), der in der Session 2010/2011 über das Stolberger Narrenvolk herrschen wird, zum Mittanzen auf die Bühne geholt wurde, schunkelte und sang der ganze Saal kräftig mit.

Dass er nicht nur gut tanzen kann, sondern auch mit viel Herz im Karneval dabei ist, bewies der „Prinz in spe” in seiner Ansprache an das Publikum: Mit seinem jungen Hofstaat will der 34-Jährige neuen Schwung in den Karneval bringen, gleichzeitig auch die traditionelle Seite des Karnevals nicht vernachlässigen, ließ er sich in die jecken Karten schauen.

Seit 26 Jahren ist er bereits im Karneval aktiv und auch schon immer ein Fan des großen Kölner Karnevals: „Ich fand das schon immer toll, wenn die großen Garden einmarschiert sind und diese riesigen Bühnen gefüllt haben”, erklärt der Prinz.

Teufel und Tulpenheini

Weitere Programmpunkte des Abends waren die Tanzgarde der Teuflischen Jecken, der Tulpenheini und die Altstadtmusikanten. Als kleiner „Running Gag” spielten am Abend die beiden Schauspieler Manfred Haas und Karyn von Ostholt-Haas, die normalerweise in der TV-Sendungen Marienhof zu sehen ist und früher Stücke für das Burghoftheater geschrieben hat.

Die beiden inzidierten ein älteres Ehepaar, die auf der Suche nach einem Admiral waren, da das ja ein „General Appell” sei.

Mit kleinen Auftritten zwischen den Programmpunkten war das eine sehr schöne Abrundung des gesamten Abends.
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