Der erste Karnevalsbund-Vizepräsident aus Düren

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Wurde einstimmig zum BDK-Vizep
Wurde einstimmig zum BDK-Vizepräsidenten gewählt: Rolf-Peter Hohn. Foto: Abels

Dortmund/Düren. Für Rolf-Peter Hohn ist es der vorläufige Höhepunkt einer jahrzehntelangen Tätigkeit im Karneval: Mit dem 64-Jährigen, der seit 21 Jahren an der Spitze des Regionalverbands Dürener Karneval (RvD) steht und seit sechs Jahren als Beisitzer auch dem geschäftsführenden Präsidium des Bundes Deutscher Karneval (BDK) angehört, ist erstmals ein Dürener einstimmig zu einem der Stellvertreter des wiedergewählten BDK-Präsidenten Volker Wagner gewählt worden.

Hohn freut sich auf seine neue Tätigkeit als Vizepräsident. Er ist zuständig für den westlichen Bereich des Bundesgebietes und damit auch für die großen Gesellschaften in den Karnevalshochburgen Köln, Düsseldorf und Aachen. „Der Schwerpunkt meiner Repräsentationspflichten wird natürlich in Nordrhein-Westfalen liegen”, erklärte Hohn am Dienstag.

Inhaltlich wird sich Hohn, der sich in den vergangenen Jahren im BDK-Traditionsausschuss mit der Einhaltung der Brauchtumswerte beschäftigte, jetzt vor allem um juristische Fragen kümmern. „Ich bin Bindeglied zwischen Präsidium und Rechtsausschuss”, erklärt Hohn. Kein unwichtiges Feld, betrachtet man die jüngsten Veränderungen beispielsweise in der Straßenverkehrsordnung bei der Genehmigung von Umzügen oder die Debatte um die neue GEMA-Gebührenordnung. Da gilt es für Hohn, die Interessen der über 5000 Gesellschaften und ihrer 2,5 Millionen Mitglieder zu vertreten. Unterstützt wird er dabei vom Dürener Rechtsanwalt und Vorsitzenden der „Südinsulaner”, Axel Steiger, der erneut in den BDK-Rechtsausschuss berufen wurde.


Wie sich das neue Amt des BDK-Vizepräsidenten auf seine Tätigkeit als RvD-Präsident auswirkt, kann Hohn noch nicht abschätzen. „Ich glaube nicht, dass ich kürzer treten muss. Mittelfristig aber wird man sich sicher Gedanken machen müssen”, erklärt Hohn, der zum jetzigen Zeitpunkt offen lässt, ob er im kommenden Jahr bei den Neuwahlen noch einmal als RvD-Präsident kandidieren wird.


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