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Das Publikum kommt schnell in Schwung

Von: Toni Dörflinger
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Zeigten ihr akrobatisches Können: Die Mädels der Showtanzgruppe der KG Fidele Bessemskriemer begeisterten auf der Galasitzung im Festzelt. Foto: T. Dörflinger

Stolberg-Gressenich. Dass Hubert Schüller, Präsident der KG Fidele Bessemskriemer, nicht zu viel versprochen hatte, bewies der erfolgreiche Verlauf der Galasitzung im Festzelt auf dem Marktplatz.

Denn mit dem Komikertrio aus Monschau-Höfen und der ortseigenen Formation „Gressenicher Hitparade” hatte Schüller gleich zwei zugkräftige Nummern im ersten Teil der von rund 150 bunt kostümierten Menschen besuchten Veranstaltung platziert.

Neben den Comedystars aus der Eifel, die unter dem Namen „Sparensemble” auftraten, und der aus Doris und Karl-Heinz Pingel, Georg Camen, Heinz und Ingeborg Wenzler sowie Wolfgang und Elfriede Dovern bestehenden Truppe boten die vereinseigenen Tanzgarden und die Showtanzgruppe eine von tosendem Applaus begleitete Darbietung.

Leichtes Spiel

Begonnen hatte die fünfstündige Veranstaltung mit dem Auftritt der von Arno Scholl geleiteten Gressenicher Blasmusikanten. Ihnen fiel die Aufgabe zu, die närrisch gestimmten Besucher mit schmissig gespielten Karnevalsrhythmen in Stimmung zu bringen. Dass sie leichtes Spiel hatten, bewies die Tatsache, dass sich sofort untergehakt und kräftig geschunkelt wurde.

Die gelungenen Tanzdarbietungen der Mariechen hatte die zwölfjährige Vanessa Skaropimski eröffnet. Danach hieß es „Bühne frei” für die Höfener. Das aus Heino und Dorothee Breuer sowie Stefan Jansen bestehende Trio bot eine ebenso humorvolle wie fantasiereiche Show, die sich mit den Reiseplänen dreier einfältiger Frauen auseinandersetzte. Begleitet wurde das Trio, dem man weitere Auftritte im Stolberger Karneval wünschen würde, von Ralf Dederichs am Keyboard. Danach hatte „Sunnyboy” Jakob Mießeler das Sagen. Der Vollblutjeck, der in Euskirchen eine Karnevalsgesellschaft leitet, würzte seine Büttenrede mit viel Humor und lokalen Begebenheiten.

Toll in Form war auch die Showtanzgruppe der KG Fidele Bessemskriemer. Sie präsentierte eine Darbietung, die von einer guten Choreografie und akrobatischen Hebefiguren begleitet war. Alt-Aachener Melodien hatte die als „Gressenicher Hitparade” auftretende dorfeigene Formation in ihrem Programm. Die „Öcher Leddcher”, die sich um Kaiserstädter Originale oder Anekdoten drehten, wurden nicht nur gesungen, sondern auch gleich szenisch dargestellt. So wurde unter anderem die im Lied besungene Brander Mutter von ihren Kollegen in einem Spielzeugauto sitzend über die Bühne gezogen.

Pointenreiche Büttenrede

Als „Kierdorfer Mädjche” präsentierte sich Elke Breu. Mit einer pointenreichen Büttenrede überzeugte der Gressenicher Helmut Kaul. Ebenfalls aus dem 2600-Einwohner-Ort im Süden Stolbergs kam die Tanzformation „Zuckerpuppen”. Überhaupt spielten die eigenen Kräfte eine große Rolle bei der Galasitzung der Gressenicher Bessemskriemer. Neben den örtlichen Blasmusikanten waren die „Karamba Männcher” für die musikalische Gestaltung der ideenreichen Karnevalssause verantwortlich.

Närrische Akrobatik boten die „Roten Husaren” aus Kerpen-Manheim. Den Abschluss zu später Stunde machte dann die KG Prinzengilde aus Bergrath.

Eine seltene Ehrung wurde Klaus Kreutzer zuteil. Dem langjährigen Mitglied, das allein mehr als 100 Zugwagen gestaltet und bemalt hat, überreichte Komiteepräsident Josef Behlau den mit Brillanten besetzten goldenen Orden des Bundes Deutscher Karneval (BDK).
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