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Brauchtumsschätze in Karnevalsmuseum Lendersdorf

Von: niko
Letzte Aktualisierung:
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Im Karnevalsmuseum in Lendersdorf zeigen die Dokumente und Exponate viel über die 55-jährige Geschichte von „Kick ens”, die es immer wieder schafft, erfolgreich karnevalistische Nischen zu besetzen. Foto: niko

Lendersdorf. Mit einer ganz besonderen Ausstellung wartet das Dürener Karnevalsmuseum im Moment auf: Unter dem Motto „5x11 Jahre KG Kick ens” haben die Schutzmänner aus Rölsdorf in ihrem Jubiläumsjahr einiges aus dem kulturhistorischen Schatz ihres karnevalistischen Wirkens zusammengetragen und im Museum im alten Schwesternwohnheim des St.-Augustinus-Krankenhauses ausgestellt.

Darunter kleine Anekdötchen wie der Verlust der Präsidentenkette durch den ersten „Kick ens”-Prinzen der Stadt Düren, Jupp I. (Peetz), Orden und viele Fundstücke über die Tradition und Karnevalsbräuche der Gesellschaft.

Eingewoben in die Dauerausstellung wird hier gekonnt und mit viel Humor der Bogen von der Exklave Rölsdorf bis zur Stadt Düren; und er wird noch darüber hinaus gespannt. „Vieles hat bisher in unserem Archiv geschlummert, und wir finden immer mehr Dokumente”, macht der Vorsitzende der „Kick ens”, Engelbert Hohn, Lust auf die Schau. Und verrät: „Wir sind immer auf den Spuren unseres großen Karnevalisten Jupp Peetz unterwegs.”

Der stand über 30 Jahre an der Spitze der KG und besann sich schon früh auf die eigenen Bühnenkräfte im Verein. So erntete man die Früchte der Arbeit der Gesellschaft mit der Showtanzgruppe auf großen karnevalistischen Bühnen, und auch die ganz spezielle Buuresitzung zeugt vom großen Selbstbewusstsein des Vereins.

„In Rölsdorf gibt es noch den ursprünglichen Karneval, deftig-kräftig und ohne Schnörkel. Es ist eine Erfolgsgeschichte für vorzeigbare Brauchtumspflege”, beglückwünscht Regionalverbandspräsident Rolf Peter Hohn die Aktiven der „Kick ens”.

Die Schau kann bis nach Karneval im Museum auf dem Gelände des Lendersdorfer Krankenhauses besichtigt werden. Öffnungszeiten sind: dienstags und samstags von 14 bis 18 Uhr sowie mittwochs von 10 bis 18 Uhr.
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