Brander Zug beginnt mit einem Schockerlebnis

Von: Gerd Simons
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Gut eingehüllt ins jecke Brander Treiben: Auch diese Gruppe feierte kräftig mit. Der Tag hatte allerdings mit einem Schock begonnen. Ein Zughelfer wurde schwer verletzt und musste ins Krankenhaus. Foto: Kurt Bauer

Brand. Viel Aufregung gab es beim Brander Karnevalsumzug. Kurz nach dem Start des närrischen Lindwurms ist ein Zugordner zwischen Zugmaschine und Anhänger des Prunkwagens der „Ersten Großen Walheimer KG” geraten und wurde dabei so schwer verletzt, dass er von herbeigerufenen Notärzten ärztlich versorgt werden musste.

Zur weiteren Behandlung wurde er mit einem Rettungswagen in das Aachener Klinikum gebracht. Laut Aussagen von Augenzeugen soll der Verunglückte an der Deichsel des Anhängers hängen geblieben sein und dadurch Teile der Verkleidung des Anhängers durchbrochen haben. Am Abend sagte die Polizei auf Anfrage, der Verletzte habe sich das Schlüsselbein sowie mehrere Rippen gebrochen. Lebensgefahr bestand zum Glück nicht.

Für Zugleiter Jürgen Kehren, 2. Vorsitzender des Veranstalters „Brander Unterbähner”, ein höchst bedauerlicher Zwischenfall: „Nach Rücksprache mit den Ärzten und der Polizei bestand für den Verunglückten zu keiner Zeit Lebensgefahr, so dass wir uns dann entschieden haben, den Karnevalszug, den wir nach dem Unfall gestoppt hatten, fortzusetzen.”

Mit rund 70 Minuten Verspätung, einem großen Schrecken und gedämpfter Stimmung bei vielen Teilnehmern ist der 41. Brander Karnevalsumzug unter dem Motto „Der Zug, der geht mit viel Elan, der Prinz ist von der Unterbahn!” auf die närrische Reise gegangen. 55 Gruppen und 6 Musikkapellen zogen durch die Straßen des Stadtteils, die von vielen tausend Fastelovvendsjecken, gesäumt waren.

Sie jubelten dem Brander Bürgerprinzen Detlef I. zu und bereiteten ihm ein karnevalistisches Hochamt. Detlef I. dankte seinen närrischen Untertanen für eine tolle Session. Die buntkostümierten Narren feierten trotz trüben Wetters Fastelovvend und freuten sich auf das Kinderprinzenpaar Sascha II, Tamara I. und Till Pascal, das eine tolle Session absolviert hatte.

Die Brander Grundschulen Karl-Kuck Straße und Marktschule waren mit Kind und Kegel mit von der Partie. Die Karl-Kuck-Schule mutierte zur „Baumschule” und hatte die Grundidee mit viel Phantasie in tolle Kostüme umgesetzt. Während des Brander Karnevalsumzuges wurde eine Straßensammlung unter der Schirmherrschaft von Josef Sistenich organisiert. Der Reinerlös fließt den Kindern in den Brander Grundschulen zu.
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