Düren - Bei den „Skunks” dreht sich vieles um Streik

Bei den „Skunks” dreht sich vieles um Streik

Von: Norbert Holthoff
Letzte Aktualisierung:

Düren. Das erste „Kick ens” ist vorbei: Die „Skunks” haben ihre bisherigen Ideen für das neue Programm „gewälzt”. Thomas Lüttgens: „Das Nummern-Gerüst steht so ziemlich.

Jetzt werden wir sie uns gegenseitig und in Gruppen vorführen.” Danach geht´s ans „Eingemachte”: Schauspielerische Talente müssen die Texte „würzen”. Und die musikalische Untermalung will geschrieben werden. Da wartet vor der Generalprobe am 8. Februar noch reichlich Arbeit auf die „Skunks”.

2002 bat die Truppe zur ersten Sitzung. Die Idee zum alternativen Karneval in Düren hatte Verena Schloemer - inspiriert durch die bekannten Kölner Stunksitzungen. „Wir spielen aber keine richtige Karnevalssitzung nach, sondern binden unsere Geschichten in die Firma Skunk ein, die die merkwürdigsten Dinge produziert.” Jahr für Jahr wird ein neues Rahmenthema ausgedacht.

Acht Neue

Von der 15-köpfigen Stammformation ist bis heute ein Dutzend bei der Stange geblieben; acht Neue sorgen begeistert für frisches Blut. Nach Karneval erholen sich alle erst einmal vom Aufführungsstress, „tanken” auf. Nach den Sommerferien geht´s dann wieder los: Beim Brainstorming-Wochenende wird das Rahmenthema festgelegt. Diesmal dreht sich bei den „Skunks” vieles ums Streiken.

Dann denkt sich jeder seine Nummer aus. Bedingung: Sie sollte (muss aber nicht) sich um Stadt und Kreis Düren drehen. Über die Moderation werden die Nummern dann verknüpft. Damit nichts aus dem Zeitrahmen springt, wird das „Sammelsurium” zunächst gemeinsam geprüft, gegebenenfalls schon „aussortiert”.

„Das hat sich bewährt”, bekennt Verena Schloemer, „damit wir uns nicht so verzetteln.” Und trotzdem habe man bisher immer zu viel gehabt. Lüttgens: „Es ist schon schmerzhaft, wenn Fertiges wieder rausgeschmissen werden muss.”

Verena Schloemer weiter: „In regelmäßigen Teamtreffen werden dann die Nummern überarbeitet und verändert, manches ganz umgeschrieben.” Dies auch in Arbeitsgruppen, die sich mindestens einmal die Woche treffen. Später spielt man sich die Nummern gegenseitig vor. „Wichtig ist auch, dass einzelne Figuren der Firma Skunk immer mal wiederkehren”, sagt Thomas Lüttgens. „Die bauen wir ein, wenn´s passt.”

Dann weiß das Team um Lüttgens und Kai Meister auch, ob Zeitrahmen und Mischung von Inhalt, Text, Lied und Tanz in etwa stimmen.

Ab Mitte November fängt die Band an zu proben, wenn die Ideen für die Songs ausgereift sind. „Meist nehmen wir bekannte Lieder, die wir umdichten. Manchmal komponieren wir aber auch ganz neu”, erzählt Verena Schloemer.

Je näher die Premiere rückt, desto häufiger trifft man sich. „Ab Dezember sind praktisch alle Wochenenden reserviert. In den letzten zwei Wochen darf sich niemand mehr etwas anderes vornehmen. „Manche nehmen sogar zwischendurch Urlaub”, weiß Thomas Lüttgens. Ganz schöner ehrenamtlicher Stress! Der Spaß an der Freud´ macht´s nötig.
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