Aachen - Aachener Karnevals-Auftakt „viel besser als befürchtet“

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Aachener Karnevals-Auftakt „viel besser als befürchtet“

Von: akas
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Vergleichsweise ruhig: Nicht nur am Katschhof warteten die Feierwütigen überwiegend friedlich darauf, den Auftakt des Straßenkarnevals zu feiern. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Die Erleichterung ist aus Detlev Fröhlkes bilanzierenden Worten deutlich herauszuhören: „Wir haben den Donnerstag unerwartet viel besser als befürchtet erlebt“, resümiert der Leiter des städtischen Ordnungsamtes zum Auftakt des Straßenkarnevals.

Besondere Vorkommnisse seien nicht gemeldet worden. Lediglich eine Reihe von Verstößen beim unerlaubten Konsum von Alkohol und Zigaretten habe es gegeben. Zudem wurde etlichen Wildpinklern ein Verwarnungsgeld angeboten, verschiedene Streitigkeiten wurden geschlichtet und einige Narren, die zu viel über den Durst getrunken hatten, ärztlich versorgt. Alles in allem sei der Fettdonnerstag jedoch verhältnismäßig ruhig gewesen.

Diesen Eindruck teilte am Freitag auch die Polizei. Bis in die Nachmittagsstunden hinein hätten die Aachener Jecken weitgehend friedlich gefeiert. In den Abendstunden sei dann mit erhöhtem Alkoholgenuss bei dem ein oder anderen jedoch auch das Aggressionspotenzial gestiegen. Und habe entsprechend die Polizei zu den „karnevalstypischen Einsatzanlässen“ auf den Plan gerufen: Schlägereien, Körperverletzungen, Randalierer, Streitigkeiten oder Sachbeschädigung nahmen zu.

Insgesamt kam es zu zehn Widerstandshandlungen gegen einschreitende Polizeibeamte in Stadt und Städteregion. Wegen einer Schlägerei im Brander Festzelt am Rande des Gewerbegebiets an der Nordstraße mussten die Beamten mit einem Großaufgebot anrücken, um schlichtend einzugreifen. Drei Personen leisteten dabei Widerstand gegen die Einsatzkräfte. Verletzt wurden die Beamten dabei nicht – im Gegensatz zu zwei Einsätzen in Eschweiler und Simmerath, wo zwei Polizisten leicht verletzt wurden.

In der gesamten Städteregion hielt die Polizei im Rahmen von Auto- und Alkoholkontrollen in den Abend- und Nachtstunden rund 180 Fahrzeuge an und kontrollierte die Fahrer. Fünf alkoholisierte Personen mussten mit zur Wache, Blutproben wurden entnommen, eine Weiterfahrt untersagt. Drei Führerscheine wurden einkassiert.

Insgesamt musste die Polizei in Aachen und in der Städteregion zu 235 karnevalstypischen Einsätzen ausrücken. Damit sei es „auch statistisch gesehen ein unterdurchschnittlicher und eher ruhiger Fettdonnerstag“ gewesen. Im Vorjahr waren es noch 401 Einsätze gewesen, wie die Pressestelle mitteilte. „Das polizeiliche Konzept, eine starke Präsenz zu zeigen und konsequent gegen Straftäter und Unruhestifter vorzugehen, hat Wirkung gezeigt“, bilanziert die Polizei.

So soll es heute und insbesondere im Umkreis der Karnevalszüge weitergehen. Vor allem dort, wo viele Menschen sich sammeln und feiern, werden die Beamten verstärkt präsent sein und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Zudem werde es anlassbezogene Personenkontrollen und im Straßenverkehr vielerorts Alkoholkontrollen geben. Darüber hinaus bittet die Polizei, auf martialische Kostüme und das Tragen von authentisch aussehenden Waffennachbauten zu verzichten. unter gewissen Umständen könnte dies sogar eine Anzeige nach sich ziehen.

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