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2000 Weiber knatschjeck

Von: Sandra Kinkel
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2000 jecke Weiber außer Rand und Band - bei der ersten von zwei Damensitzungen der „K5” Mittwoch Nachmittag steppte in der Arena Kreis Düren der Bär. Foto: Sandra Kinkel

Düren. „Hallo, Mädels!” „Hallo, Petra!” Die Stimmung in der Arena Kreis Düren kocht. Die erste von zwei Damensitzung der „K5”, also der fünf Dürener Karnevalsgesellschaften „Prinzengarde”, „Kruuschberger Funken”, Holzpoeze Jonge”, Närrische Nord Dürener” und „Süd-Insulaner”, hat vor wenigen Minuten erst angefangen, aber die 2000 bunt kostümierten Frauen sind schon jetzt außer Rand und Band.

Petra ist übrigens die Dürener Karnevalsprinzessin, die es ein bisschen bedauert, in diesem Jahr nicht unten im Saal zu sitzen. „Aber ihr seid von hier oben auch ein ganz, ganz tolles Bild.”

Seit fünf Jahren laden die „K5” zu ihren gemeinsamen Damensitzungen in die Arena ein, und auch in diesem Jahr liest sich das Sitzungsprogramm wie ein „Who is who?” des Kölner Karnevals. Bernd Stelter ist mit dabei, die „Paveier” und „Brings”, sogar die „Höhner” schmettern in der Arena ihre Hits. Mit von der Partie darüber hinaus Guido Cantz und Bruce Kapusta, Donnerstagnachmittag kommen noch Jürgen Beckers und „Et Fussich Julche”.

„Frauen haben einfach eine sehr nette Art Karneval zu feiern”, so Achim Schiffer, Präsident der Karnevalsgesellschaft „Prinzengarde”, „das klappt einfach super.” Genau wie die Zusammenarbeit der „K5”. Natürlich, so Schiffer, wolle jede Gesellschaft ihre Eigenständigkeit behalten. „Die einen küren die Wurmritter, die anderen haben andere Besonderheiten. Die sollten auch erhalten bleiben. Das ist wichtig.” Trotzdem kann Schiffer sich durchaus vorstellen, die Zusammenarbeit der „K5” auf noch weitere Beine zu stellen. „Vier unserer fünf Gesellschaften machen noch eigene Prunksitzungen. Und das manchmal mit nur relativ wenig Publikum. Ich würde mir schon wünschen, dass wir auch einmal eine gemeinsame, große Prunksitzung machen.” Das, so Schiffer, sei aber noch Zukunftsmusik. „Aber in zwei, drei Jahren könnte es das durchaus geben.”

Den ausgelassenen Frauen in de Arena ist das im Augenblick total egal. „Es ist total super hier”, strahlt die kleine Blumenwiese Kirsten Rauh über das ganze Gesicht. Man kriegt hier alles geboten, was in Köln Rang und Namen hat. Spitzenmäßig.”
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