Aachen - Lesungen, Filme und Diskussionen im Karlspreis-Rahmenprogramm

Lesungen, Filme und Diskussionen im Karlspreis-Rahmenprogramm

Von: gei
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Aachen. Mit seiner witzigen Geschichte für Kinder „Ein Apfel für den lieben Gott” hat Hermann Schulz Eingang in das Rahmenprogramm zur Karlspreisverleihung an Andrea Riccardi gefunden. Er erzählt uns die Geschichte von Gretchen, die an göttliche Strafe nicht glauben mag und sich in ihrem unerschütterlichen Vertrauen in das Gute immer neue Streiche ausdenkt.

Zu der Lesung, die am Dienstag, 12. Mai, um 9.30 und 11 Uhr in der Barockfabrik, Löhergraben 22, zu hören ist, werden Bilder von Dorota Wünsch als Dias gezeigt. Geeignet für Kinder ab fünf Jahren.

Ernster geht es um 19 Uhr im Hörsaal Fo6 des Kármán-Auditoriums, Eilfschornsteinstraße 15, mit Heinrich Geiger weiter. Der Referatsleiter Asien beim Katholischen Akademischen Ausländer-Dienst befasst sich mit den Problemen, die Menschenrechte interkulturell zu verankern. Vor allem zwischen den westlichen Staaten und Russland oder China bauen sich immer wieder Spannungen auf. Geiger geht der Frage nach, wie sich die Menschenrechte aus der Perpektive Chinas darstellen.

Die Reihe „Klassiker des italienischen Films” wird am Dienstag um 19.30 Uhr mit dem Film „Zabriskie Point” von Michelangelo Antonioni aus dem Jahr 1970 fortgesetzt, der zwei Angehörige der 68er Generation porträtiert. Zu sehen im Suermondt-Ludwig-Museum, Wilhelmstraße 18.

Die Freiheit der Medien in Europa ist das Thema einer Podiumsdiskussion am Mittwoch, 13. Mai, ab 18 Uhr im Rathaus, die von Phoenix übertragen wird. Über ihre Arbeit und Versuche der politischen Einflussnahme berichten die Journalisten Ines Arland, Christoph Maria Fröhder, Agata Kwiecinska, Christoph Lanz und Dirk Sager. Es moderiert Alfred Schier, Phoenix. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Über Italien in der EU und seine bisherigen Karlspreisträger hält der italienische Botschafter in Berlin, Antonio Puri Purini, am Mittwoch ab 18.30 Uhr einen Vortrag mit anschließender Diskussion. Veranstaltungsort ist die Industrie- und Handelskammer, Theaterstraße 6-10.

Die deutsch-belgischen Beziehungen sind Thema einer weiteren Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am gleichen Abend. Mit dem Thema befassen sich der Historiker Christoph Brüll, Botschafter Reinhard Bettzeuge, Oberbürgermeister Jürgen Linden und Ministerpräsident Karl-Heinz Lambertz ab 19 Uhr im Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens in Eupen, Gospertstraße 1.

Mit einem Film aus Mosmabik wird die Filmwoche am Mittwoch um 19.30 Uhr im Ludwig-Forum, Jülicher Straße, fortgesetzt. „Terra Sonambula” von Teresa Prata befasst sich mit dem Schicksal einer Familie im mosambikanischen Bürgerkrieg.

Am Donnerstag, 14. Mai, wird die Organisation „Reporter ohne Grenzen” mit der Karlsmedaille für Europäische Medien ausgezeichnet. Die Verleihungszeremonie findet ab 17 Uhr im Krönungssaal des Rathauses statt.
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