Rom/Aachen - Karlpreis am Freitag: Medieninteresse überwältigend groß

Karlpreis am Freitag: Medieninteresse überwältigend groß

Von: pep
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Rom/Aachen. Das Medieninteresse an der Karlspreisverleihung in Rom ist nach Angaben der Stadt Aachen überwältigend groß. „Mehr als 200 Journalisten haben sich akkreditiert“, sagte Stadtsprecher Bernd Büttgens am Donnerstag unserer Zeitung.

„Dass die Verleihung an diesen Preisträger und an diesem Ort erfolgt, hat eine ungeheure Wirkung.“ Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp hat am Freitag vor der Feier bereits einen sehr dichten Terminkalender. Es gibt etliche Anfragen nach Interviews von Fernseh- und Rundfunksendern an ihn.

Viele Brüsseler EU-Korrespondenten von namhaften europäischen Zeitungen sind nach Rom gereist. Die Preisverleihung wird am Freitag vom ZDF und dem WDR in dessen Drittem Programm ab 12 Uhr live übertragen. Die Zeremonie findet statt in der Sala Regia, dem großen Audienzsaal des Apostolischen Palastes, und wird rund 90 Minuten dauern.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der spanische König Felipe werden an dem Festakt teilnehmen, außerdem eine Reihe ehemaliger Karlspreisträger: die Präsidenten der europäischen Institutionen, Martin Schulz (Parlament), Donald Tusk (Europäischer Rat) und Jean-Claude Juncker (EU-Kommission), die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite, Andrea Riccardi von SantEgidio, der ehemalige EU-Parlamentspräsident Pat Cox, der ungarische Schriftsteller György Konrád, der Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi (für den „Karlspreisträger Euro“), der ehemalige spanische Ministerpräsident Felipe Gonzalez und der luxemburgische Großherzog Jean (für das Volk von Luxemburg, Karlspreisträger 1986).

Dass die drei EU-Spitzen in der aktuell angespannten Lage der Europäischen Union in Rom sind, hat offenbar zusätzliche große Wirkung. „Die Medienanfragen sind um ein Vielfaches mehr als in anderen Jahren“, sagt Büttgens.

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