Jordanischer König wird bei der Karlspreisverleihung erwartet

Von: Bernd Mathieu
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Auf der Gästeliste: Spaniens Königspaar Felipe VI. und Letizia sowie Abdullah II., König von Jordanien. Foto: dpa

Aachen. Dieser Internationale Karlspreis überragt bei den hochkarätigen Zusagen die Verleihungen der vergangenen Jahre offenbar um Längen. Der Vorsitzende des Aachener Karlspreis-Direktoriums, Jürgen Linden, fühlt sich sogar an die Bedeutung und Dimension der Karlspreis-Verleihung im Jahr 2000 an den damaligen Präsidenten der USA, Bill Clinton, erinnert.

Am Christi-Himmelfahrtstag, dem 14. Mai, werden im Aachener Krönungssaal zahlreiche Staats- und Regierungschefs und gekrönte Häupter dabei sein, wenn der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (Würselen), mit dem renommierten europäischen Preis ausgezeichnet und geehrt wird. Es wird diesmal – und so war es schon im vergangenen Jahr – keine traditionelle Laudatio auf den Preisträger geben.

In Absprache mit Martin Schulz reden stattdessen drei Staatschefs zu aktuellen politischen Fragen. Zum einen steht das deutsch-französische Verhältnis, in manchen Jahren das Kernthema von Karlspreis-Verleihungen, im Mittelpunkt. Dazu sprechen Bundespräsident Joachim Gauck und der französische Staatspräsident François Hollande. Das Thema Flüchtlinge soll ebenfalls eine Rolle spielen. Dazu wird nach bestätigten Informationen, die unserer Zeitung vorliegen, Abdullah II. bin al-Hussein, König von Jordanien, als offizieller Festredner in Aachen erwartet. In Jordanien halten sich Hunderttausende syrischer Flüchtlinge auf.

Zu den gekrönten Häuptern, die am 14. Mai in Aachen dabei sind, gehört das spanische Königspaar. Felipe VI. wird mit seiner Frau Letizia anreisen. Felipes Vater Juan Carlos wurde 1982 mit dem Karlspreis ausgezeichnet. Zugesagt haben zudem EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, der Präsident des Europäischen Rates, Donald Tusk (er ist Dinner-Speaker am Vorabend in der Aula Carolina) und der ehemalige Ratspräsident und Karlspreisträger 2014, Herman Van Rompuy. Einen neuen Akzent soll es mit einem Auftritt von Peter Maffay auch bei der Musik geben.

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