Aachen - Gauck und Hollande beim Karlspreis

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Gauck und Hollande beim Karlspreis

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Martin Schulz soll am 14. Mai den Karlspreis erhalten.

Aachen. Knapp drei Wochen vor der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen an Martin Schulz steht fest: Am 14. Mai kommen sowohl Bundespräsident Joachim Gauck als auch der französische Staatspräsident François Hollande nach Aachen.

Beide Staatsoberhäupter werden an diesem Himmelfahrtstag nicht nur an der Zeremonie teilnehmen, sondern im Krönungssaal des Rathauses auch eine Festrede zur europäischen Einigung halten – aus jeweils deutscher beziehungsweise französischer Sicht. Bundespräsident Gauck war zuletzt im Juni vergangenen Jahres in Aachen, damals eröffnete er die erfolgreiche Ausstellungstrias „Karl der Große“.

Auf der städtischen Gästeliste stehen schon jetzt weitere hochkarätige Namen. Zugesagt haben nämlich auch der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker, der Präsident des Europäischen Rates Donald Tusk und dessen Vorgänger Herman Van Rompuy – alle drei Karlspreisträger vergangener Jahre. „Mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz und diesen Ehrengästen haben wir fast die komplette Führungsriege der Europäischen Union zu Gast in Aachen“, freut sich Oberbürgermeister Marcel Philipp.

Neben weiteren Ehrengästen haben bereits jetzt zahlreiche Mandatsträger, Botschafter, Generalkonsule, Vertreter von Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie der Partnerstädte Aachens ihr Kommen zugesagt. Insgesamt werden an den Feierlichkeiten im Krönungssaal rund 850 Personen teilnehmen.

Am Dienstag vor der Karlspreisverleihung wird bereits zum achten Mal der Europäische Karlspreis für die Jugend verliehen. An dem hierzu ausgeschriebenen Wettbewerb haben sich wieder hunderte junger Menschen aus allen 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit Projekten beworben, die zur europäischen Verständigung beitragen, die Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Identität fördern und beispielgebend für das gelebte Europa sind. Zur Verleihung werden Jugendliche aus allen EU-Mitgliedsländern erwartet.

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