Vom Ultraschall bis zum Parcours für die Hände

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Aachen. Schultern, Arme, Hände – was kann man tun, damit Probleme erst gar nicht entstehen oder nach einer Behandlung nicht mehr auftreten? Bei „Rat & Hilfe“ im Seminarraum des Uniklinikums Aachen (Nähe Hörsaal 4) gibt es ab 15 Uhr ein umfangreiches Informations- und Mitmachprogramm (Eintritt frei).

Ein Ultraschallgerät, (Leihgabe des Luisenhospitals Aachen) steht im Seminarraum zur Verfügung. Besucher können sich hier etwa die Schulter „beschallen“ lassen. Gibt es einen ersten Verdacht? Krankhafte Veränderungen der Weichteile rund um das Schultergelenk lassen sich auf diese Weise feststellen, ein Verfahren, das der Arzt meist bei einer ersten Untersuchung anwendet. Was sollte der Betroffene seinem behandelnden Arzt sagen? Oder kann man vermuten, dass das Problem gar nicht im Schulterbereich zu suchen ist?

Zusätzlich stehen Fachärzte des Uniklinikums und des Luisenhospitals als Ansprechpartner zur Verfügung, die zwar keine „Sofort-Diagnosen“ stellen, aber gern mit den Besuchern sprechen und eine erste Einschätzung liefern.

Mitarbeiterinnen der Orthopädiepraxis Felix Stenbock-Fermor erklären, was es mit „Tapes“ auf sich hat und wie man mit Akkupunktur helfen kann. Sind Hände etwa durch eine degenerative Erkrankung (Rheuma) oder nach einem Unfall behindert, gibt es Hilfsmittel, die das Leben erleichtern. Hierzu wird die Firma Fendel & Keuchen im Seminarraum informieren und allerhand zum Ausprobieren mitbringen. Wer unter einem Lymphödem leidet, sollte an Arm und Hand einen Kompressionsstrumpf tragen, es gibt kosmetische Handmodelle, wenn (etwa durch einen Unfall) ein Finger amputiert wurde, sowie Flexionsschienen, die die Fingerbeugung und -streckung unterstützen.

Eine Entspannungstrainerin wird am Stand der AOK Hamburg/Rheinland dazu anregen, selbst etwas gegen verspannte Schultern zu tun. Die Besucher können sofort ausprobieren, ob es klappt. Dort gibt es zudem Informationen zu Reha-Möglichkeiten und Prävention.

Das Helene-Weber-Haus Aachen/Stolberg gibt jenen guten Rat, die den ganzen Tag – etwa am Arbeitsplatz – sitzen müssen. Wann sollte man Pausen einlegen? Wie kann man dafür sorgen, dass Schulter, Arme und Hände – besonders die Handgelenke – nicht überfordert werden? Was kann man selbst tun. Bei „Rat & Hilfe“ gibt es die Anleitung.

Ergotherapeutin Miriam Leventic baut einen Hand-Parcours auf, wo jeder ausprobieren darf, wie sich Hände mit Hilfe einfacher Materialien (Sand, Reis) trainieren lassen. Wer mitmacht, sammelt wichtige Erfahrungen und erfährt, was dazu dient, Hände zu trainieren, bei denen es Beeinträchtigungen gibt.

Zum Schluss eines Tast-Durchgangs erhält jeder Teilnehmer sogar eine Handmassage. Selbst ein spezielles Ultraschallgerät für die Hände bringt Miriam Leventic mit. Die Ergotherapeutin setzt es an den Fingern ein.

Ein besseres Bewusstsein für das höchst komplexe Zusammenwirken von Schultern, Armen und Händen vermittelt Physiotherapeutin Anne Gehrmann, die später ab 18 Uhr auch Referentin beim AZ-Forum Medizin im Hörsaal 4 sein wird.

Wo kann man im Alltag aktiv etwas gegen Beschwerden tun? Zum Beispiel bei der Volkshochschule. Die VHS Aachen wird ihr sportliches Programm präsentieren und Interessierte in Sachen Schulter, Arm und Hand beraten.

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