AZ-Forum Medizin: Lungenvolumen, Atemübungen, neue Energie und gute Ernährung

Von: sar
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Aachen. Welchen Sauerstoffgehalt hat das Blut? Wie sieht der Anteil von Kohlenmonoxid aus? Und was bedeuten diese Messwerte? Bei „Rat & Hilfe“, unserem Mitmach-Programm zum AZ-Forum Medizin „Probleme mit der Lunge“, können Besucher des Seminarraums (Nähe Hörsaal) bereits ab 15 Uhr erfahren, was sie für sich tun sollten – vorbeugend und im Falle einer Erkrankung.

Mitarbeiter der Medizinischen Klinik I des Klinikums bieten etwa die Spirometrie an, ein Verfahren zur Messung des Lungen- beziehungsweise Atemvolumens und der Luftflussgeschwindigkeit zur Beurteilung der Lungenfunktion. Oberarzt Christian Cornelissen wird vor Ort für die Auswertung des Messungen sorgen. Die Spirometrie ist das am häufigsten eingesetzte Verfahren in der Pneumologie. Hinzu kommt die Pulsoxymetrie, die die Sauerstoffsättigung anzeigt.

Wer mag, kann sich seine Lunge abhören lassen und mit dem Pneumologen darüber sprechen, welchen Eindruck dieser hat.

Sport und Bewegung: Kathrin Thiele, Fachübungsleiterin für Reha-Sport in der Uniklinik, zeigt allen Interessierten, wie sie ihre Kondition verbessern und nach einer Erkrankung wieder aufbauen können. Sie organisiert im Seminarraum Bewegungsspiele mit Alltagsmaterialien, bei denen jeder mitmachen kann. „Das stärkt Atem- und Rumpfmuskulatur, und es macht auch noch Spaß“, versichert sie. Fragen zur Reha bei Lungenleiden beantwortet Erik Skobel, Chefarzt der Reha-Klinik „An der Rosenquelle“ in Aachen. Wichtige Ansprechpartnerin für Betroffene und deren Angehörige wird Heidi Witt sein, die eine Selbsthilfegruppe (COPD & Lunge) in Würselen leitet.

Zu einer ruhigen, intensiven „Atemrunde“ lädt Yoga- und Qigong-Lehrer Sergey Dockter nach den Erkenntnissen der Traditionellen Chinesischen Medizin jeden ein, der die Sauerstoffversorgung seines Körpers und sein seelisches Wohlbefinden durch einige Übungen erhöhen möchte. Bei Energietherapeutin Silke Scheffmann kann man in einer kurzen Übungseinheit die wohltuende Wirkung von Formen der Energiearbeit wie „Reiki“ erkunden, die bereits vielfach in der Krankenpflege eingesetzt wird. Ärzte der teilnehmenden Kliniken sind im Seminarraum gesprächsbereit oder betreuen Tests, die anzeigen, wie es um die Lungenfunktion steht.

Das Aachener Unternehmen BB Medica informiert darüber, wie im Notfall eine Versorgung mit Sauerstoff durch entsprechende Geräte aussehen kann.

„Wer Entspannungstechniken beherrscht, wird den Weg zum Nichtraucher leichter gehen können“, sagt Frank Müller, Präventionsexperte der AOK. Der Diplom-Pädagoge wird Verfahren aufzeigen, wie es gelingen kann, mit dem Rauchen aufzuhören. Er bietet eine Entspannungsrunde an. Zu bewusster und ausgewogener Ernährung berät Leonie Frings-Reinke, Diplom-Ökotrophologin. „Die Abwehrkraft der Lunge wird durch die bei Lungenerkranken sehr verbreitete Mangelernährung zusätzlich herabgesetzt“, sagt sie.

Helmut Schroeter, zuständig für die AOK-Öffentlichkeitsarbeit, informiert über mögliche Behandlungsprogramme, die Menschen mit Asthma und COPD nutzen können. Zum Thema „Schlaflabor“ ist das Luisenhospital Aachen dabei. Atemübungen aus der tibetanischen Bewegungslehre bietet Yogalehrerin Nischka Franck vom Helene-Weber-Haus Aachen/Stolberg in kleinen Unterrichtseinheiten (etwa 15 Minuten) an. Damit wird der Atemfluss verbessert. Alle Angebote sind kostenfrei.

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