Hambacher Forst: Weitere Straftaten trotz Rodungsstopp

Trotz Rodungsstopp: Weitere Straftaten im Hambacher Forst

Von: pol/red
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Trotz Rodungsstopp ist es in den vergangenen Tagen zu neuen Straftaten von Aktivisten im Hambacher Forst gekommen. Symbolfoto: dpa Foto: Archiv/dpa

Aachen/Kerpen/Buir . Trotz gerichtlich ausgesetzter Rodungsarbeiten ist es zum Jahreswechsel erneut zu einer Reihe von Straftaten im Hambacher Forst gekommen. In der Nacht zum 31.Dezember hatten sich sechs Personen Zutritt zum Gelände einer von RWE betriebenen Pumpstation verschafft und dort Sachbeschädigungen begangen.

Die Täter verstopften Lüftungsschlitze eines Stromgenerators mit Bitumen, durchtrennten mehrere Verkabelungen und bewarfen Fenster eines Baucontainers mit Steinen.

Am 1. Januar setzten unbekannte Täter um 2.07 Uhr zwei Trafohäuschen in Brand. Begünstigt durch starken Regen konnte die RWE Werksfeuerwehr die Brände jedoch schnell löschen.

Am 3. Januar verschafften sich mehrere Personen um kurz nach Mitternacht Zugang zu einem RWE Materiallager und beschädigten dort ein Stromaggregat und mehrere Elektrogeräte mit Bauschaum. Als Mitarbeiter des RWE Werkschutzes die Täter stellen wollten, zündeten sie mehrere Feuerwerkskörper an und flüchteten.

Die jeweils sofort eingeleiteten Fahndungen nach den Tätern verliefen bislang ohne Erfolg. Es entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro. Die Ermittlungskommission „Hambach“ wertet Spuren aus und ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und weiterer Delikte.

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