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Es gibt da diesen Uralt-Witz, der vermutlich mehr über die Aachener aussagt, als über das Aachener Wetter:
„Woran erkennt man in Aachen, dass der Sommer vor der Tür steht?“
„Der Regen wird wärmer.“ Dabei gibt es in Aachen viel deutlichere Zeichen für den Beginn der warmen Jahreszeit. Anbei zwei davon.
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Kürzlich ist mir was sehr Ärgerliches passiert – ich habe mein Portemonnaie verloren. Es geschah zur Mittagszeit. An einem ganz normalen Arbeitstag. So tat der Tag jedenfalls. Ich speiste in einer öffentlichen Cafeteria. Meine Tasche, in der ich stets meinen Geldbeutel verstaue, gesichert durch einen Reißverschluss und zwei Schnallen, legte ich auf einen Cafeteria-Stuhl, nahm das Portemonnaie heraus und stellte mich in die Cafeteria-Schlange.
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Diese Nachricht überrascht nicht wirklich: Loddar ist wieder Single. Nach nur einem Jahr ist die Ehe des früheren Fußball-Nationalspielers Lothar Matthäus und seiner Liliana (22) am Ende. Nach Silvia, Lolita und Marijana ist Liliana schon die vierte Ehefrau des 48-Jährigen.
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Dienstag, 29. Dezember 2009
Stille Nacht und Glatteis
Mal ehrlich: Jeder hat wahrscheinlich seine ganz eigene Weihnachtsgeschichte. Der eine erzählt gerne, dass der betrunkene Vater einst den Baum aus dem Fenster warf, den die Nachbarn dann wieder liebevoll hergerichtet, vor die Tür stellten. Der andere berichtet vom unerwartetem Geschenk der Nonnen: einem richtigen Bügeleisen.
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Man muss im Laufe des Lebens ja einiges über sich ergehen lassen. Die Feststellung "Du hast kein E!" gehörte sicher zu den härtesten Erkenntnissen meines Studiums. Dass ich nunmal aus dem Talkessel Aachen - gesprochen Aachön - stamme, galt auch damals schon nicht als Entschuldigung. Pardon "Öntschuldigung".
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Donnerstag, 7. Mai 2009
Das Bindestrich-Urteil
Es werden also auch in Zukunft keine drei Nachnamen erlaubt sein. Schade. Dabei ist es doch zu amüsant, was man alles im Telefonbuch finden könnte.
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Ich bin wahrlich ein Freund der Geschenke. Auch, wenn Sie ein Firmensiegel, einen Werbespruch oder das Corporate Design von Hinz und Kunz tragen. Gegen Kugelschreber, Schlüsselanhänger, Notizblöcke und Pfeffeminzdrops habe ich rein gar nichts einzuwenden. Doch mitunter kommen mir da auch absurde „Give aways“ entgegen.
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Donnerstag, 19. Februar 2009
Im Spaß
Berlin/Köln. Bundeskarnevalistin Angela Merkel hat die Menschen in Deutschland dazu aufgefordert, sich den Spaß an der fünften Jahreszeit trotz der teilweise recht unlustigen Wirtschaftskrise nicht nehmen zu lassen. „Die ganzen Deppen sollten sich mal ein Beispiel an mir nehmen“, verwies Merkel auf ihre bislang äußerst erfolgreiche Karriere als Humorfachfrau in der Carnevalistisch Demoskopischen Union (CDU), die während einer ziemlich albernen Jugend in der uckermärkischen Karnevalshochburg Templin ihren Anfang genommen hatte.
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Nun ist sie (aller Voraussicht nach) also vorbei – die Fußball-„Karriere“. Ich vermisse jetzt schon einige Dinge: Den Geruch vom Rasen, das Zusammensein mit der Mannschaft nach dem Training sowie den Spielen und alles, was eben dazu gehört. Besonders schade ist es auch um die vielen Sprüche, die man nur beim Fußball erlebt und die ich jetzt verpasse. Ein paar Kostproben gefällig? Hier ein kleiner Streifzug durch meine letzten 15 Jahre Fußballerleben.
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Mittwoch, 4. Februar 2009
Wehe, wenn sie losgelassen
Es war zugegeben kein einfaches Unterfangen, die Kollegen von der Idee zu überzeugen. Doch Dank tatkräftiger Unterstützung der Karnevalisten unter uns, trug die Lokalredaktion der Aachener Zeitung schließlich doch pinke Perrücken bei der Verleihung des Ehrentoupets 2009.
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Mittwoch, 21. Januar 2009
Yippie yippie yeah
Entgegen meinem Vorsatz für das Jahr 2009, weniger Konzerte zu besuchen, durfte ich am vergangenen Sonntag dem wunderbaren Spektakel von Deichkind in Köln beiwohnen.
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Freitag, 9. Januar 2009
So nicht, Herr Becker!
Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Viele Jahre habe ich mich gefragt, warum man dieses Sprichwort erfunden hat. Jetzt weiß ich es: Man hat es eigens für Boris Becker kreiert.
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Dienstag, 6. Januar 2009
Absturz ins Glück
Gerade ist der 10-Euro-Schein im Automaten der Deutschen Bahn AG verschwunden. Dann ein letztes Zucken auf dem Bildschirm und die Scheibe wird schwarz. Dass auch der Drucker, der die mühsam bestellte Fahrkarte ausspucken soll, seinen Dienst verweigern will, wird klar, als sich ein rhythmisches Surren zum x-ten Mal wiederholt. Kein Geld, keine Fahrkarte.
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Dienstag, 23. Dezember 2008
Im Meer
Obacht, Seeräuber: Demnächst soll auf den sieben Weltmeeren nur noch mit ausdrücklicher Genehmigung der westlichen Seemächte gekapert, gemeuchelt und gebrandschatzt werden. Wer ohne Piraterie-Patent den Enterhaken auswirft, muss jetzt mit empfindlichen Strafen rechnen (Kürzung der Rum-Ration, Einführung einer Hygiene-Richtlinie, Entzug aller Körperparasiten).
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Mittwoch, 17. Dezember 2008
Job ist Job
Wer meine Blogeinträge gelesen hat, dem fällt sicher schwer, das Folgende gerade aus meiner Feder zu lesen: Ja, ich mache mir sehr wohl Gedanken darüber, was man so in seinen Artikeln von sich selbst Preis gibt. Gerade noch habe ich auf dem Volo-Seminar gelernt, dass der Schreiber nur sehr selten in der Reportage auftauchen sollte. Und, dass die Ich-Perspektive ein rares Gut sein sollte.
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Sonntag, 14. Dezember 2008
InStyle
Herrgott, Campino, Sie wollen also den Sinn des Lebens manchmal gefunden, dann aber gleich wieder verlegt haben. „Das ist wie mit einem Schlüsselbund“, sagten Sie, schlitzohriger Alltagsphilosoph, der Sie sind, der in diesen ontologischen Belangen federführenden Zeitschrift InStyle, dem „Fashionmagazin für Leute von heute“, in einem gewiss tiefschürfenden Interview.
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Dienstag, 25. November 2008
Heavy Metal für Harmlose
Es gibt Momente, da wundere ich mich über die Welt. So zum Beispiel auch gestern Abend, als ich noch etwas skeptisch in der Reihe vor der Düsseldorfer Philipshalle stand und mich zaghaft nach allen Seiten umsah. Vielleicht muss ich dazu sagen, dass ich es herrlich finde, in Schubladen zu denken, wenngleich ich auch nicht in die selbige gesteckt werden möchte. Und vielleicht bedarf es auch einer Erwähnung, dass ich gestern fröstelnd und zugegebener Maßen auch etwas ängstlich auf den Einlass zu meinem ersten Slipknot-Konzert wartete.
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Freitag, 21. November 2008
Im Aus
Nach dem völlig überraschenden Finale der alles in allem extrem traumhaften Beziehung zwischen "Schmuckdesignerin" Sandy Meyer-Wölden (jung) und "Tennislegende" Boris Becker (alt) dringen immer mehr pikante Details an die in weiten Teilen fassungslose Öffentlichkeit.
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Freitag, 14. November 2008
Im All
Sie nun wieder, Uri Geller,
wollen also tatsächlich mit der phänomenalen Kraft ihres Geistes und einer „riesigen Parabolantenne in der Ukraine“ Kontakt zu außerirdischen Lebensformen aufnehmen. Dass Sie Ihr vermeintlich paranormales Geschwurbel live im Fernsehen runterspulen, ist ja an sich schon mentale Folter genug für einigermaßen intelligente Lebensformen terrestrischen und extraterrestrischen Ursprungs. Dass Sie sich zu allem Überfluss aber auch noch der hochkarätigen Hilfe von UFO-Guru Erich von Däniken, Esoterik-Wrack Nina Hagen und Hokuspokus-Hochstapler Vincent Raven bedienen, lässt Sie in eine Liga nachhaltiger Beknacktheit diesseits und jenseits der Milchstraße aufsteigen, die bisher undenkbar schien.
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Montag, 27. Oktober 2008
Selbsterkenntnis
Der Journalist soll kritisch sein. Leichter gesagt, als getan. Vor allem für eine begeisterungsfähige Person wie mich.
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 Sie sind jung, dynamisch und die Youngster in unserer Redaktion. Hier schreiben die journalistischen Azubis von AZ und AN über ihre Erfahrungen und Themen, die sie bewegen.
Ob Frühwerk oder Jugendsünde: Die Artikel bleiben hier gespeichert, auch wenn die Verfasser längst ihr Volontariat beendet haben.

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