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Kaum nimmt das noch junge Jahr Fahrt auf, bleiben unsere VorsĂ€tze auf der Strecke, wĂ€hrend es sich unsere kleinen oder grĂ¶ĂŸeren Wehwehchen mal wieder gemĂŒtlich machen. Gemeinsame Themen, Spitzenreiter sind hier unsere Alltagsbeschwerden und ĂŒblichen Krankheiten, und vor allem das Jammern darĂŒber, verbinden kollosal und trösten uns nachweislich doch sehr.

Alles schon durchgetaktet, alles im Griff ?

Unser Jammern, Klagen und Stöhnen hat vornehmlich eine Funktion : Gemeinsamkeiten finden und gemeinsam leiden :
" Was, das hast du auch ? Bei mir war das aber sehr schlimm ! Genau, so fĂŒhle ich mich auch ! Ach, du hast es auch mit Cortison probiert ? Erfolglos ? Aber dieses Mist-Antibiotika macht einen schon fertig. Und von wegen mal chillen! Mach mir das mal mit Dauer-BlasenentzĂŒndungen vor. Wie, tatsĂ€chlich ? Dieser, wie hieß der Osteopathie-Mensch noch mal, der hat dir geholfen ? Ach was du nicht sagst, du lĂ€sst jetzt Zucker weg, Fleisch sowieso ? Und ab 17:00 Uhr keine Kohlehydrate, dafĂŒr Yoga und Atemtherapie.. Und du planst jetzt schon den ersten und zweiten Urlaub fĂŒr dieses Jahr. Aber vorher willst du entgiften! Toll !“


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Nun sind wir also in der Zielgeraden kurz vor dem Fest. Der Vorweihnachtsstress legt in diesen letzten Tagen des Weihnachtsmarathons noch ein wenig an Tempo zu. Das bedeutet Stress und Hektik pur! Das Ganze wurde bereits wochenlang in SupermĂ€rkten von dudelnden Weihnachtsliedern in Endlosschleife begleitet. Mitte Oktober gab es schon, neben HalloweenkostĂŒmen, die Nikolausparaden. Auf den WeihnachtsmĂ€rkten umschweben den Besucher Fressbuden- GlĂŒhwein- und PrintendĂŒfte und natĂŒrlich bleibt der unvermeidliche Reibekuchengeruch in Kleidung und Haaren hĂ€ngen, wenn man es sich mal schmecken ließ. Garniert wird dies alles mit Handwerkskunst bis Weihnachtskitsch, supervollen ParkhĂ€usern und meist hektischen, gestressten Mitmenschen.
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Oftmals gerade junge Menschen beanspruchen mit ihrer meist ĂŒberwĂ€ltigenden Traumaerfahrung einer gerade gestellten MS-Diagnose meine therapeutische Begleitung. Diese Klienten lernen langsam und mĂŒhsam, mit ihrer schweren chronischen Erkrankung und der ersten Traumatisierung durch die Diagnose umzugehen. Sie durchlaufen auf dem Weg der KrankheitsbewĂ€ltigung acht schwierige Phasen, die ich u.a. im folgenden beschreiben möchte.

Wichtige Antworten auf Fragen zum Beispiel, was es rein körperlich bedeutet MS zu haben ?

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Immer wieder erlebe ich Klienten beiderlei Geschlechtes, die von hervorragenden, aber auch niederschmetternden Erfahrungen mit Dating-Portalen berichten.

Ein Klient, ich nenne ihn Stefan, 28 Jahre jung, erzĂ€hlte mir in unserem schon lĂ€nger zurĂŒckliegenden ErstgesprĂ€ch, wie stark er sich hintergangen gefĂŒhlt hatte und wie sauer auf sich selbst gewesen war. Was war da passiert?

Der junge Mann lernte seine „Traumfrau“ ganz unspektakulĂ€r als Tinder-Nutzerin kennen. Sie lockte ihn dann aber schnell auf eine andere, ihm nicht bekannte Plattform und nun kam der Klient fĂŒr einige Tage aus dem sich Wundern nicht mehr heraus.

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Wundersamerweise setzt sich nur allmĂ€hlich die Erkenntnis durch, dass Multitasking nicht funktioniert, weil das menschliche Hirn das einfach nicht mitmacht. Zwar werden vor allem MĂŒttern von kleinen Kindern zurecht Multitasking- FĂ€higkeiten nachgesagt. Denn sie können gleichzeitig das Kind auf der Schaukel, das Handy in der rechten Hand und die TĂŒte Eis in der linken Hand im Auge behalten und sich dabei auch noch mit der Nachbarin unterhalten. Frage aber bleibt, wie schnell ist diese Beispielmutter an der Schaukel, wenn ein UnglĂŒck droht ? Wie stark ist sie durch ihre Gleichzeitigkeit abgelenkt und ist sie schnell genug reaktionsfĂ€hig ?
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Immer wieder begegnen mir im Praxisalltag Menschen, die bei den Themen Depression, Ängste und Panik ausschliesslich negative Vorstellungen ĂŒber die mögliche Behandlung haben und auch Psychopharmaka erst mal Ă€ngstlich gegenĂŒberstehen und sich jeglicher Hilfe verweigern. Und vor allem den von mir dann meist vorgeschlagenen Termin in einer psychiatrischen Praxis, um hier eine klare Diagnose gestellt zu bekommen und vielleicht auch eine hilfreiche Medikamentation, wird oft abgelehnt. Wenn jedoch eindeutige Symptome vorliegen, die eine psychiatrische Vorstellung und Tablettenhilfe rechtfertigen, kann pharmazeutische UnterstĂŒtzung im Therapieprozess sehr unterstĂŒtzend sein.
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Der Begriff Borderline-Störung (BLS) wird in Unkenntnis des Krankheitsbildes nicht nur in den Medien missverstĂ€ndlich und manchmal eher spektakulĂ€r benutzt. Tatsache ist, dass die Borderline-Erkrankung sehr negativ besetzt ist und damit auch schnell verhĂ€ngnisvolle Klischees bedient. Trotz einer unĂŒbersehbaren Zahl von Ratgebern und Chat-Rooms der Menschen, die mit dieser Diagnose leben und sie teilweise hervorragend bewĂ€ltigen, werden „Borderliner“ nach wie vor diskriminiert. Über das Leid der Betroffenen gibt es immer noch zu wenig Kenntnis, ebenso ĂŒber deren intuitive emotionale StĂ€rken, große KreativitĂ€t und LeistungsfĂ€higkeit.


Ein " Borderline-Mensch" zeichnet sich zumeist durch ein Persönlichkeitsbild mit vielen Facetten aus : Überdurchschnittlich intelligent und kreativ, handelt er sehr intuitiv. Es existiert ein großer Gerechtigkeitssinn. Der Mensch mit BorderlinezĂŒgen kann auch sehr hartnĂ€ckig sein und ungerne aufgeben. Nicht selten zeigt sich große Hilfsbereitschaft und FlexibilitĂ€t. Borderline-Betroffener zu sein bedeutet somit nicht nur eine sehr hohe EmotionalitĂ€t, sondern auch großes EinfĂŒhlungsvermögen zu haben. Menschen, denen vertraut wird, erfahren daher auch große LoyalitĂ€t.

Andererseits ist es Fakt, dass Depressionen, generalisierte Ängste, ZwĂ€nge und SĂŒchte, nicht selten mit einer Borderlinestörung Hand in Hand gehen können. Beziehungen mit einem Borderliner sind daher immer eine große Herausforderung. Die ĂŒberdimensionale Furcht vor dem Verlassen-Werden und der rabiate Wechsel zwischen NĂ€he und Distanz, bis zur schroffen Ablehnung und Handgreiflichkeiten, aber auch meist Gewalt gegen sich selbst, machen Beziehungen zu einer GefĂŒhlsachterbahn !

Borderline hat also viele Gesichter und zeigt sich nicht nur an den meist geschickt versteckten Selbstverletzungsspuren.

Schuld und SchamgefĂŒhle gehören daher ebenso in den BLS-Kanon, wie enorme Selbstwertzweifel.

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Zuviel oder zu wenig Lust zum Sex zu haben gehört thematisch, unabhÀngig vom Geschlecht, zu meinem therapeutischen Alltag.
Eindeutig heftiger werden allerdings FamilienmĂŒtter, seltener die VĂ€ter, in die emotionale ZwickmĂŒhle genommen : Einerseits wird nach dem turbulenten Alltag mit Kindern und meist noch heftiger JobprĂ€senz nur noch Ruhe gesucht, andererseits fĂŒhlt Frau sich doch hin und wieder auch geschmeichelt, wenn der Partner sich ihr mit seinem unverkennbaren Wunsch nach Sex nĂ€hert.
Gerne möchte sie dann vielleicht dem Impuls nachgeben, was aber durch kleine oder auch grĂ¶ĂŸere Kinder und Ă€hnliche "Störungen " hĂ€ufig ziemlich schnell an Elan verlieren kann. vgl.Website unter Sexualtherapie



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Dienstag, 25. April 2017
Ess-Störungen und Körperkult !
Neun Millionen Deutsche beiderlei Geschlechts sollen sich durchschnittlich in Fitnessstudios mehr oder weniger fĂŒr ihren perfekten Body abquĂ€len. Bevorzugt natĂŒrlich das weibliche Geschlecht ! Und gibt man bei Amazon den Begriff : „Abnehmen im FrĂŒhling, Sommer“ o.Ă€. ein, gibt’s gleich mindestens 5000 Treffer. Die angefutterten Pfunde sollen möglichst turboschnell einer perfekten Bikini- Silhouette weichen. Und schliesslich ist es doch ein heiß ersehntes Kompliment, wenn man bzw. frau gesagt bekommt : „Du hast aber abgenommen“. Ebenso kann man aber auch in manch lĂ€sternden Frauenrunden die Ă€tzende Bewertung hören : „Die sieht vielleicht dĂŒrr ist. Die ist bestimmt essgestört ; die sieht echt krank aus !“Vgl. Website unter Einzeltherapie-Ess-Störungen
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Donnerstag, 20. April 2017
Partner oder Elternteil dement ? Was tun ?
Nicht selten wird diese Frage auch in meinem Praxisalltag gestellt. NatĂŒrlich ist der Weg zum neurologisch-psychiatrisch tĂ€tigen Facharzt hier als oberste PrioritĂ€t zu nennen, um durch entsprechende Untersuchungen reale Erkenntnisse zu gewinnen und sich nicht nur im Reich der Vermutung und Spekulation zu bewegen. Andererseits gibt es aber auch hilfreiche Beobachtungen und Hinweise im tĂ€glichen Umgang mit dementen Menschen, ob nun leicht dement oder bereits schwerst dement.siehe Website unter Paartherapie : Ă€ltere Beziehungen
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Im Rahmen der Paartherapie begleite ich einzelne Klienten oder Paare durch die oftmals harte und manchmal traumatisch erlebte Zeit der ÜberprĂŒfungsphase, in welcher sich eine Pro-oder Contra- Entscheidung zur weiteren gemeinsamen Beziehungszeit entwickeln sollte.siehe Website unter Paartherapie

Und natĂŒrlich begegnen mir hier Menschen beiderlei Geschlechts, auch homosexuelle Konstellationen, die der frĂŒheren Beziehung extrem nachtrauern und sich dabei stĂ€ndig fragen, was denn gewesen wĂ€re, wenn man nach der ÜberprĂŒfungsphase zusammen geblieben wĂ€re und sich nicht getrennt hĂ€tte.

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Die positive Botschaft des KĂŒnstlers steckte inhaltlich ebenso in Barack Obamas Botschaft als auch gleichfalls in seiner kĂŒrzlich gehaltenen Abschiedsrede :"Yes, we did, yes we can".
Und natĂŒrlich steckte dieser positive Ansatz auch im Aufruf zum gemeinsamen Tun am 31.August 2015 von Bundeskanzlerin Merkel. Dieser viel zu oft geschmĂ€hte Satz, mit inzwischen wohl differenzierterem Blick einer eben nicht unbegrenzt möglichen Aufnahme von FlĂŒchtlingen, dieses : “ Wir schaffen das !“, war nicht mehr und auch nicht weniger als ein Aufruf zur SolidaritĂ€t und Menschlichkeit. Er war ungewöhnlich spontan wirkend, so gar nicht zur kĂŒhl-gelassenen Kanzlerin passend, aber gerade deshalb auch so authentisch.

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Vor einiger Zeit hatte ich ein ErstgesprĂ€ch mit einer jungen Frau, 28 Jahre alt, die in einem fremden Bett und vor allem neben einem Mann aufgewacht war, den sie nicht kannte. Sie war so schockiert und traumatisiert, dass sie es nicht schaffte, sofort Anzeige zu erstatten oder sich unmittelbar gynĂ€kolosch untersuchen zu lassen, um den möglichen G.V. nachweisen zu können, da sie auch ĂŒber viele Stunden einen totalen Filmriss hatte.


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Montag, 26. September 2016
Können Sie (noch) Zuhören?
Sich stÀndig Mitzuteilen scheint ein durchgÀngiges Thema unserer heutigen Hyperkommunikations- Gesellschaft zu sein. Die Schnelligkeit mit der man mal eben digital eine Nachricht oder Fotos durch das Netz schickt ist enorm.

Und genau das verleitet immer mehr dazu, unsere EindrĂŒcke und Erfahrungen grenzenlos und vor allem unmittelbar mitzuteilen, unabhĂ€ngig wie wichtig sie nun vielleicht auch fĂŒr andere sind oder eher nicht. Wir verhalten uns damit ziemlich narzisstisch !

Und so verlernen wir auch allmĂ€hlich den Moment des ERLEBENS nicht mehr als solchen wahrzunehmen, weil ein Reiz den nĂ€chsten jagt. Das Genießen des Augenblicks bleibt dabei selbstverstĂ€ndlich auch auf der Strecke. Denn wir sind stĂ€ndig unterwegs in die Zukunft, jedoch ohne mal anzukommen oder die reale Gegenwart anzunehmen, weil wir als medial und digital Getriebene stĂ€ndig an unseren eigenen Legenden und Profilen und unserer "Bedeutung" stricken.


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MĂ€nner, die GefĂŒhle zeigen, soll es ja immer mehr geben. Und Frauen, die bevorzugt ihren Kopf und weniger ihr Herz benutzen ebenso. Und beides kann in der jeweiligen Situation durchaus angemessen, aber eben nicht grundsĂ€tzlich angebracht und zielfĂŒhrend sein.
Wachsendes weibliches Selbstbewusstsein setzt MĂ€nner durchaus immer mehr unter Druck und das nicht nur beim Thema Sex und BettgeflĂŒster. Psychiatrische und auch psychologische Beratungsstellen bzw. Experten, auch ich selbst, stellen inzwischen eine Zunahme mĂ€nnlicher ratsuchender Klienten fest. Woran liegt das?
siehe meine Website: paartherapie-sexualtherapie-aachen.de

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In der Supervision begegnen mir manchmal junge therapeutische Kollegen, die darĂŒber klagen, wie schwer es Ihnen doch der Klient oder Patient x oder y macht. Angehende oder bereits gestandene Mediziner kommen ebenso mit Fallbeispielen problematischen Patientenverhaltens. Sie beschreiben diese Menschen manchmal recht polarisierend als sehr fordernd, ignorant, aggressiv, emotional oft am Limit und entsprechend respektlos, hilflos oder sehr wĂŒtend.
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AlptrĂ€ume kennt wohl jeder von uns. Kleinere Kinder sind noch sehr im magischen Denken und FĂŒhlen verhaftet und entwickeln daher auch tagsĂŒber manchmal große Furcht vor Zauberern, fiesen Insekten oder der Hexe, aber auch vor Monstern und anderen bösen Wesen und Geistern oder riesengroßen Tieren und Fratzen aus Comics, BilderbĂŒchern oder Filmen. Kinder können hierĂŒber sehr lebhaft trĂ€umen.
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Im Prinzip hat jeder von uns so einen kleinen Buchhalter in sich sitzen, der sich schnell, unabhĂ€ngig vom Thema : Geld, ausgenutzt fĂŒhlt, wenn zum Beispiel eine Freundin oder der Freund uns nun schon zum Xsten Mal telefonisch konsultiert, wĂ€hrend man selbst das GefĂŒhl hat, das eigentlich doch viel zu wenig zu tun, und viel anspruchsloser zu sein.
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Gute VorsĂ€tze zum Neuen Jahr sind schnell vergessen und ebenso schnell rutscht man in alte Ärger-und Verhaltensmuster ĂŒber sich selbst, aber auch vorzugsweise ĂŒber die lieben Mitmenschen im Alltag.
Nun gibt es gewiß einige Ă€rgerliche Zeitgenossen, bei denen es im Neuen Jahr auch nur wenig hilft, den Humor auszupacken und es daher nur sehr schlecht gelingt, ĂŒber manches einfach locker hinwegzulĂ€cheln.

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Vermutlich sind Sie, also der geneigte Leser, eine Person, die weder dazu neigt ihre QualitĂ€ten besonders in der Vordergrund rĂŒcken zu mĂŒssen oder sind auch nicht jemand, der gerne und schnell andere Menschen abwertet ? Nun, dann gratuliere ich, denn Sie haben offensichtlich ein gesundes und flexibles SelbstwertgefĂŒhl und treten so stark auf, dass der jeweilige Sozialpartner ebenfalls ein ziemlich gesundes SelbstwertgefĂŒhl haben sollte, um ĂŒberhaupt mit Ihnen gleichzuziehen.

Damit will ich sagen, dass eine solche Ausgewogenheit praktisch nie vorkommt und wir alle durchaus tagtĂ€glich zu sterotypen Abwertungen neigen. Wir sprechen sie oft auch total unreflektiert aus und wir können uns immer dann dabei erwischen, wenn wir verĂ€rgert ĂŒber das Verhalten anderer Menschen oder ĂŒber Situationen sind, die nicht so laufen, wie wir es erwarten !

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Unsere Expertin bloggt ĂŒber Themen ihres therapeutischen Alltages

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Monika Koch
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