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Wer jemals das Leid miterlebt oder sogar durchgemacht hat, das ein Drogen- oder Alkoholabhängiger einer Familie bereitet, wird sich günstigstenfalls in seiner Ratlosigkeit und Verzweiflung auf die Suche nach Hilfe machen. Erfreulicherweise gibt es in vielen Orten Hilfe und viele Institutionen werden zu Rettungsinseln für die Betroffenen und ihren Nahestehenden. Und natürlich gibt es völlig unterschiedliche Wege, den Abhängigen zu helfen.
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130 Jahre alt wird der Lippenstift in diesem Jahr. Laut Wikipedea präsentierte 1883 auf der Weltausstellung in Amsterdam ein Parfümhersteller aus Paris einen in Seidenpapier gewickelten Stift aus gefärbtem Rizinusöl, Hirschtalg und Bienenwachs.
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Lesen Sie bitte einmal, was einer Bekannten von mir passiert ist: Der lang ersehnte Umzug ist ein neues Haus ist gerade bewältigt, da platzt der Vertrag, durch den ihr Ehemann in einer großen, renommierten Galerie eine Ausstellung seiner Gemälde hätte eröffnen können. In der ersten Woche im neuen Haus stellen sich erhebliche Baumängel heraus, die umfangreiche Sanierungen erforderlich machen. Der Arbeitsplatz der jungen Frau soll eingespart werden. Und am Ende dieser Woche stirbt urplötzlich ihr Mann.
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Resilienz – das Leben (gern) leben
Kennen Sie das auch? Sie hören von jemandem, der in den letzten Monaten durch ein tiefes Tal gehen musste, einen schweren Schicksalsschlag verdauen musste oder etwas Traumatisches erlebt hat. Und nun begegnet er Ihnen in Gelassenheit mit einem Lächeln und formuliert womöglich sogar, dass er erkennt, wie viel Schönes das Leben bereithält. Und Sie denken: „Beneidenswert, von den Schwierigkeiten regelrecht unberührt zu bleiben. Gelassen zu sein, wo Verzweiflung so naheläge. Mut zu haben, wo Hilflosigkeit so plausibel wäre.“
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In jedem Fall ist er wohl nicht angenehm. Hier ist, was ich in den letzten Wochen im Freundeskreis erlebt habe: Jemand schafft den Haushalt nicht, der Chef im Büro ist ungeduldig und sieht nicht, was man schon alles erledigt hat und der Sohn hat den Hausschlüssel verbummelt.
Wenn dann noch die Batterie im Auto den Dienst quittiert, na, dann könnte man gleich auch selbst mit schlappmachen.
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Wie steht es denn eigentlich um das Einkaufsverhalten der Deutschen, wenn es darum geht, nicht nur IPhone, Computer oder Second-Hand-Artikel im Internet einzukaufen, sondern auch Lebensmittel , Convenience Food oder auch ganze Menüs zum Nachkochen.
So gibt es mittlerweile bereits einige Anbieter, welche Lieferungen von Lebensmitteln nach Rezept anbieten. Hier werden jede Woche Rezepte ausgearbeitet. Nach diesen Rezepten kauft der Anbieter ein, liefert die Ware grammgenau mit dem entsprechenden Rezept und der Kunde kocht danach. Der Vorteil liegt auf der Hand. Die Ware ist immer frisch, genau abgewogen und man muss nicht mit dem Auto zum Einkaufen fahren, sondern die Ware wird immer pünktlich zur gleichen Zeit geliefert.
Ist die deutsche Bevölkerung eigentlich reif für diese Dienstleistung oder werden diese Anbieter irgendwann wieder in der Versenkung verschwinden?
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Samstag, 30. Juni 2012
Negatives EM Beispiel
Es ärgert mich: dass in der Nacht von Freitag auf Samstag, nach dem Fußballspiel gegen Griechenland, unsere Deutschlandfahne mutwillig abgerissen und geklaut wurde. Und dies ist in der Nachbarschaft nicht ein Einzelfall gewesen. Nicht nur das sie für mich einen emotionalen Wert hat. Sie war über 40 Jahre alt und früher im Staatsdienst. Nach einen defekt aussortiert und dann über 20 Jahre in meinen Besitz. In anderen Länder hätte ich für so eine Tat ein hohes Bußgeld oder sogar mit einer Haftstrafe bezahlt. Solche Menschen haben in meinen Augen kein Ehrgefühl. Ich glaube noch nicht mal das es griechische Landsleute waren, sondern Jugendliche egal welcher Nationalität.
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Liebe Leser,
die traurigen Nachrichten aus Nepal haben sich bestätigt. Eberhard Schaaf und zwei weitere Bergsteiger sind am Samstag beim Abstieg vom Mount Everest ums Leben gekommen. Zwei weitere Bergsteiger sollen vermisst sein. Offenbar sind die Gruppen nach dem Abstieg am Samstag in schweres Wetter geraten.
Wir berichten in unseren Onlinediensten AZ-Web und AN-Online über das Unglück.
Die Online-Redaktion von Aachener Zeitung und Aachener Nachrichten
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Am 12. Mai sind Eberhard und ich von Pheriche (4.200 Meter) in einem kleinen "Gewaltmarsch" über Thukla, Lobuche und Gorak Shep in sieben Stunden zum Base Camp (5.400 Meter) zurückgekommen. Die Trekker unserer Gruppen kennen diese Strecke, die wir normalerweise in zweieinhalb Tagen mit Übernachtungen in Lobuche und Gorak Shep zurücklegen. Bei unserem Aufstieg haben wir unsere Rucksäcke einem Träger übergeben, allerdings mit dem negative Nebeneffekt, dass das Display unseres schönen Notebooks dabei irreparabel zerstört wurde und für den Rest unseres Aufenthaltes nicht mehr gebraucht werden kann.
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Jetzt sind wir 3 Tage "auf Urlaub" in der schönen Himalayan Hotel-Lodge in Pheriche auf 4.275 Meter. Gestern und heute haben wir von hier aus mehrstündige Trekkingtouren gemacht, um nicht ganz einzurosten.
Allmählich werden wir nervös, weil die Zeit läuft: Ziemlich sicher setzt ab der ersten Juni-Woche der von Indien heraufziehende Monsun ein; das heißt, viel Schnee und keine Chance, überhaupt vom Base Camp loszukommen. Das heißt andersherum: es gibt nur noch maximal 20 Tage die Chance, bei einem entsprechenden Wetterfenster von 3-5 Tagen für einen Gipfelversuch. Wie wir hören, sind aus unserer Expedition schon zwei Teilnehmer abgereist: einer, weil er krank ist; einer, weil er nicht an eine Wetterbesserung glaubt.
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Nach einer "gut geschlafenen Nacht" ertönt heute um 6 Uhr der schon gewohnte Frühstücksgong (Löffel auf Alutopf). Das Aufstehen fällt wie immer bei -15°C schwer. In dieser Höhe von 6.400 Meter gerät man bei einer unbedacht schnellen Bewegung sofort außer Atem, was wiederum durch zusätzliches Atmen ausgeglichen werden muss. Besonders große Mühe macht das Anlegen des Klettergurtes mit eiskalten Fingern. Es ist ein besonderer Balanceakt, in die drei "Schlaufen" so einzusteigen, dass hinterher alle benötigten Karabiner, Schlaufen, Achter, usw. griffbereit an der richtigen Stelle hängen.
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Zu unserer aller Überraschung zeigt sich das Wetter heute besser, als der Wetterbericht des Vorabends aussagte: Beim Wecken morgens um 6 Uhr (- 15°C wie üblich im Zelt) wenig Wind, kein Schnee, kaum Wolken. Schon längst haben die Sherpas entschieden, dass es nicht wie befürchtet hinunter zum Base Camp und damit zum Abbruch der zweiten Rotation geht sondern hinauf zum Camp 3 auf 7.100 Meter.
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Wegen der Witterungsunwissheit haben wir uns darauf verständigt, gegen 6 Uhr das Wetter "mit eigenen Augen" zu prüfen und dann zu entscheiden, ob wir nach Camp 3 aufsteigen können oder nicht. Der "Augenschein" ergibt: mit -14°C ziemlich kalt, sehr windig, leichter Schneefall.
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Nachdem wir 5 Tage nicht "on air" waren, melden wir uns nun wieder bei unseren Blog-Lesern. Dass es keine Beiträge gab, hatte zwei Gründe: Erstens musste unser Communication Manager Allan Smith zurück nach Hause (Kalifornien), weil sein 88-jähriger Vater erkrankt war. Zweitens, weil Eberhard und ich zur zweiten Akklimatisations-Rotation "am Berg" waren. Hier nun unser Bericht zu den letzten Tagen, beginnend mit dem 4. Mai.
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Der Wetterbericht und die Berichte aus Camp 3 hören sich inzwischen besser an. Statt der Windgeschwindigkeiten von 160 km/h am Gipfel und von über 100 km/h im Bereich von Camp 3 soll der Wind morgen dort nachlassen und auf unter 50 km/h heruntergehen.
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Nachdem gestern Abend noch nahezu klar war, dass zumindest einige von uns morgen früh um 5 Uhr zum zweiten Mal durch den gefährlich-schönen Eisfall das Base Camp in Richtung Camp 2 verlassen würden, zeichnet sich jetzt ab, dass wir noch weiter warten müssen.

Der aktuelle Wetterbericht sagt für die nächsten Tage "heavy winds", das heißt, mit über 120 km/h auf den Hochlägern voraus. Deshalb ist unsere zweite Akklimatisations-Rotation auf Camp 3 (circa 7.200 Meter) noch nicht möglich, da zu gefährlich wegen Steinschlag, Lawinen, und so weiter. So richten wir uns noch auf einige Tage im Base Camp ein, was mir (Paul) wegen der Rippenprellung sehr entgegenkommt.
Heute ist zu berichten, dass mir ein kleiner Sturz vor drei Tagen immer noch ziemlich zu schaffen macht. Am Abend des 27. April bin ich hier im Base Camp beim Gang vom Gemeinschaftszelt zu meinem Zelt in der Dunkelheit seitlich-rückwärts von einem Stein, der durchbrach, abgerutscht und mit einer Rippe auf einem anderen Stein ziemlich hart aufgeschlagen.

Wie ihr bestimmt schon mitbekommen habt, gibt es zwischen unseren Rotationen, das heißt, den Aufstiegen auf immer größere Höhen zwecks Akklimatisation die Abstiege zum Base Camp, wo wir uns "erholen" sollen, um wieder neue Kraft zu schöpfen. Hier einige etwas spaßig, aber auch ernst gemeinte Beispiele, die das Leben im Base Camp charakterisieren.

Nach zwei Tagen und zwei Nächten Aufenthalt in Camp 2 sind wir auf der Höhe von 6.500 Meter gut akklimatisiert. Ein weiterer Aufenthalt auf 6.500 Meter kostet sehr viel körperliche Energie wegen des geringen Sauerstoffgehaltes, der Kälte, des schwierigen Geländes, reduzierten Schlafes etc. Deshalb empfiehlt uns Pertemba, unser erfahrener Expeditionsleiter, per Funk hinunter zum Base Camp zu kommen.
(Seite 1 von 11, insgesamt 215 Einträge)
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 Ob als Au-Pair in Frankreich, Schüler im USA-Aufenthalt, ob Weltenbummler auf Dauer-Trip oder Alt-Aachener mit neuem Wohnsitz. Hier ist ihr Platz zum Bloggen.

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