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Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, an dem man darüber nachdenkt, eine Familie zu gründen, erhebt sich eine Frage ganz besonders: Bin ich schon bereit für Kinder?
Als Frau kann man sich diese Frage schnell beantworten, wirft man lediglich einen gezielten Blick auf den eigenen Mann und entwirft ein kleines Gedanken-Protokoll: Räumt mein Mann auf? Kann er sich selbstständig eine ausgewogene Mahlzeit zubereiten? Und im Falle, dass Sie zu Ihm gezogen ist, wurde Sie von Ihm mit Sicherheit in den korrekten Gebrauch eines elektrischen Haushaltsgerätes eingewiesen, und genau an diesem Punkt gilt es besonders aufmerksam zu sein. Denn es ist ein unglaublicher Unterschied, ob der Technikus einfach nur die Gebrauchsanweisung äußerst gewissenhaft studiert hat, oder ob das vermeintliche Fachwissen über den Gebrauch auf tatsächlicher, praktischer Handhabung basiert.
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Montag, 20. September 2010
Kinderlärm
Heute, am Weltkindertag, fiel mir ein Artikel ein, den ich vor einigen Wochen in dieser Zeitung las. Darin stand, in Deutschland solle ein neues Gesetz herauskommen, welches regelt, dass Klagen von Anwohnern und Nachbarn gegen Kinderlärm der Vergangenheit angehören sollen.
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Hier kommt noch einmal eine Geschichte aus Kleinmeindorf, die ich für meine Enkelkinder geschrieben habe. Vielleicht interessiert sich auch der eine oder andere Erwachsene dafür:
Das Pulver „Machunsichtbar“
Quirin Quastler-Binder, der Bastler und Erfinder unterrichtete bis vor drei Jahren Chemie, Zeichnen und Werken am Gymnasium in Großkloßmoos. Seitdem er pensioniert ist, hat er viel Zeit für seine Hobbys.
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Samstag, 7. November 2009
Alles super!
„Wie wird man eine Supermama?“ Also, wenn diese Frage im Mama-Azubi-Abschlusstest vorkommt, muss ich kneifen. Weiß ich nicht. Keine Ahnung. Bin ich nicht. In den Themenbereichen A wie Abendbrei bis Z wie Zahnputzlied kenne ich mich besser aus.
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Sonntag, 4. Oktober 2009
Im Babyfotorausch
Mein Töchterchen glaubt bestimmt, ihre Mama hat ein drittes Auge. Ein großes, schwarzes, rundes. Kein Wunder! So oft, wie sie in das Objektiv meine Kamera schaut. Sie ist aber auch zu süß. Ich kann einfach nicht anderes. Ich bin berauscht.
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Kennen Sie Baby-Quartett? Das geht so: 50, 2985, 34, 40. Größe, Gewicht, Kopfumfang, Schwangerschaftswoche. Bei Gleichstand kann man mit Länge und Art der Geburt stechen. Das ist lustig und es spielen nicht nur Eltern mit.
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Die langen Sommerferien in NRW sind vorbei, und nun geht der sogenannte "Ernst des Lebens" wieder los.
Viele Schüler haben sich etwas vorgenommen, was sie in diesem Schuljahr 2009-2010 besser machen wollen, doch machen sie das wirklich?
Sonntag, 2. August 2009
Gemeine kleine Dinger
So klein, so gemein, so nützlich: Zähne, (lateinisch Dentes)! Nützlich sind sie nicht nur, weil sie den Genuss von Äpfeln, Keksen, Nüssen und anderen Leckereien enorm erleichtern. Sie dienen auch als prima Sündenbock.
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Auf unserer Wickelkommode steht ein kleiner weißer Pinguin. Er sieht traurig aus. Wahrscheinlich hat er eine Krise. Niemand braucht ihn, niemand vermisst ihn, niemand mag ihn. Ich auch nicht. Den kleinen Kerl habe ich auf meine Liste mit den fünf Fehlkäufen in Sachen Babyzubehör gesetzt.
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Ich mag Theater. Ich mag das Lebendige, das Menschliche, das Unmittelbare. Seit der Geburt der Krabbe bin ich aber nur ein Mal im Theater gewesen. Obwohl die Aufführungen, ein Stück von George Tabori, wirklich, wirklich gut war, konnte ich es nicht genießen. Mein Handy war lautlos gestellt und ich umklammerte es mit feuchtnasser Hand. Gleich würde es vibrieren, gleich. Ein völlig aufgelöster Krabben-Papa würde mich zurück ans Stillkissen rufen. Gleich.
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Puh, die Krabbe schläft! Endlich. Sie kann das jetzt schon ganz gut. Alleine einschlafen. Sie hat sich das selbst beigebracht. Eines Abends zappelte und quengelte sie so lange auf meinen Armen, bis ich sie entnervt und verzweifelt in ihr Bettchen steckte. „Dann musst Du jetzt eben ein großes Mädchen sein und allein einschlafen“, sprach ich und zog die Spieluhr auf. Das Quengelwesen verstummte, schaute mich aus großen blauen Kulleraugen an...
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Was haben Sonnenstrahlen, Honig und Toilettendeckel gemeinsam? Sie stehen auf meiner sehr, sehr langen Liste der Dinge, vor denen ich meine Zaubermaus beschützen muss. Beschützen ist allerhöchstes Mami-Gesetz, gleich hinter Knuddeln, Liebhaben, Trösten, Wickeln und Stillen.
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Das Süd-Opossum hat es gut. Es schläft 19,4 Stunden am Tag (sagt Wikipedia). Dabei hat das Beuteltier beide Augen geschlossen. Ich will das auch. Beide Augen zu. Schlafen. Doch ich habe jetzt die Zaubermaus. Ich kann nicht schlafen.
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In der Wirtschaft kriselt’s. Das bekommen Neu-Muttis auch mit, wenn sie in der Wickeln-füttern-schuckeln-Dauerschleife feststecken. Dabei ist die Lösung ganz einfach. Innovationen müssen her! Mir sind gleich drei Dinge eingefallen, für die Eltern trotz knapper Kasse Geld ausgeben würden.
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Mittwoch, 4. Februar 2009
Vom Wickeln verweht!
It’s Showtime! Was ist besser als Fernsehen, Kino und Theater zusammen? Ein Baby! Bei uns spielt Baby Henrieke zurzeit ziemlich erfolgreich die Hauptrolle in: „Das schönste Doppelkinn vom Westzipfel“, „Der Tag, an dem sie lächelte“, „Mamma Mi(rj)a“, „Vom Wickeln verweht“, „Operation Wickeltisch“, „Bis zum Morgengrauen“.
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Meine Krabbe wird Schauspielerin. Oder Regisseurin. Oder Drehbuchautorin. Mindestens. Ihr erster Auftritt war jedenfalls filmreif.
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Samstag, 25. Oktober 2008
Ja zum Baby: Total ideell
Ich werde langsam nervös. Ich habe immer noch keinen Kitaplatz! Zu früh, sagen Sie? Die Krabbe sei doch noch gar nicht da, sagen Sie? Aber schauen Sie sich doch mal um. Alles rund, kugelrund. Vor allem die Bäuche. Diese Körper können doch nicht alle von Pizza, Pommes und Printen geformt sein. Da wird fleißig untervermietet! Und wenn diese neuen Welteroberer erst mal ausgezogen sind, wird es eng in den Kindertagesstätten. Denn einen garantierten Platz für unter Dreijährige gibt es erst ab 2013. Da ist meine Krabbe aber schon vier Jahre alt!
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Ich hab’ jetzt eine. Endlich! Eigentlich sollte man sich früh (so im fünften, sechsten Monat) darum kümmern, sonst sind die besten ausgebucht. Gute Hebammen sind begehrt. Besonders, wenn man sich für eine Hausgeburt entscheidet oder möchte, dass sie einen in die Klinik begleitet. Ich habe mich bis zur 33. Woche darum gedrückt.
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Bisher hatten wir beide nur eine platonische Beziehung, der Putzfimmel und ich. Wir kannten uns von früheren flüchtigen Treffen. Er meldete sich regelmäßig, aber ich hatte einfach keine Zeit für ausgiebige Rendezvous oder gar eine echte Liebschaft. Doch dann erwachte ich eines Morgens mit einer eigentlich ganz und gar unschuldigen Idee.
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 Wenn Sie vom Nachwuchs berichten möchten oder vielleicht Lustiges mit den Nachbarskindern erlebt haben, dann machen Sie das hier.

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