1. Blog Mathieu
    - Chefsachen aus der Redaktion
  2. Menschenskinder
    - Ein Vater berichtet ├╝ber Kind und Kegel
  1. Aixtra Bewusst
    - Arno Ostl├Ąnder ├╝ber (Zwischen-)Menschliches
  2. Auf der Couch
    - Die Therapiestunde mit Monika Koch
  3. Motorblog
    - Rolf Reiners ├╝ber alles, was rollt
  4. Querbeet
    - Peter Behrens aus dem gr├╝nen Bereich
  1. Aachener Allerlei
    - Das t├Ągliche Leben im Westzipfel
  2. Bitte, bitte! Danke, danke!
    - Kartoffelk├Ąfer, Tivoli-Kicker und Fu├čballkult
  3. Sportplatz
    - Spannende Spiele und pfiffige Vereine
  4. Weltweit
    - Aus der Region rund um den Globus
Dienstag, 25. M├Ąrz 2008
Schlappe f├╝r Musikindustrie
Bei der Verfolgung von "Musikpiraten" ist die Musikindustrie selten zimperlich und geht in zunehmendem Ma├če gegen Raubkopierer und Filesharer vor. Dabei bedient sie sich bisweilen Unternehmen, die ihr Geld mit dieser Jagd nach Musikpiraten verdienen und entsprechend verwertbare Ergebnisse an die beauftragten Anw├Ąlte liefern. Diese Abmahn-Praktiken haben allerdings jetzt einen empfindlichen D├Ąmpfer erlitten.

Mit Urteil vom 14.03.2008 (Aktenzeichen: 308 O 76/07) hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass die in aller Regel von den Anw├Ąlten und beauftragten Unternehmen der Musikindustrie gef├╝hrten Beweisketten nicht ausreichend seien. Normalerweise werden Ausdrucke der Nachforschungsergebnisse der Online-Ermittlungsfirmen eingereicht, auf denen u.a. die heruntergeladenen Musiktitel sowie die IP-Adresse desjenigen zu erkennen sind, der diese Songs herunterl├Ądt.

Nach Auffassung des Gerichts stellen diese Ausdrucke jedoch kein geeignetes Beweismittel f├╝r die ordnungsgem├Ą├če Durchf├╝hrung der Ermittlungen dar. Da das klagende Musiklabel keine anderen Beweismittel vorgelegt hatte, sei es den Nachweis der Verletzungshandlung schuldig geblieben und somit mit seiner Klage gescheitert.

Trotz dieser recht guten Nachricht und der Tatsache, dass Eltern nicht unbedingt in jedem Fall f├╝r etwaige Urheberrechtsverst├Â├če ihrer Kinder haftbar zu machen sind, ist dennoch Vorsicht geboten. Das illegale Herunterladen von Musik, Filmen, Software etc. kann empfindliche Strafen sowohl zivil- als auch strafrechtlicher Natur nach sich ziehen.

 Kommentare (0)    Trackback (1)  

Trackback URL von "Schlappe f├╝r Musikindustrie"
Adresse per Rechtsklick kopieren und in Ihrer Blogsoftware verwenden
Weitere Schlappe f├╝r Musikindustrie
Wie schon in einem meiner letzten Beitr├Ąge erw├Ąhnt, hat die Musikindustrie bei ihrem Kampf gegen illegale Musikdownloads derzeit keinen leichten Stand. Nachdem sich die Staatsanwaltschaft Wuppertal geweigert hat, Strafanzeigen der Musikindustrie wegen il
Weblog: AZ/AN-Blog
Aufgenommen: Apr 16, 13:59

Noch keine Kommentare
Schreiben Sie einen Kommentar zu diesem Artikel
Bitte geben Sie hier Ihren Kommentar ein:
Umschlie├čende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.

Um maschinelle und automatische ├ťbertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterst├╝tzen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

 
Ihr Name:
Ihre E-Mail-Adresse:
Ihre Homepage:
Antworten auf:
 
 
Kommentare werden erst nach redaktioneller Pr├╝fung freigeschaltet!
senden     Vorschau 
´╗┐´╗┐´╗┐
Unser Experte bloggt ├╝ber juristische Fragen und F├Ąlle aus der Online-Welt.

Rechtsanwalt

bloggt bei uns ├╝ber interessante juristische F├Ąlle und Fragen. Seine Homepage: http://www.ra-rohrlich.de.

Mai '16
Mo Di Mi Do Fr Sa So
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31          
Zur├╝ck zurück weiter Vorw├Ąrts